Benachteiligte Gruppen profitieren von europäischen Bildungsprogrammen
Mit Beratungstagen am 22. und 23. November unterstützt der PAD Lehrkräfte und Schulen, die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder aus bildungsfernen Schichten unterrichten. Beispiele aus der Praxis zeigen, wie europäischer Austausch für benachteiligte Gruppen ein Erfolg wird.
Das EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen nennt als wichtiges Ziel, benachteiligte Gruppen einzubeziehen und jede Art von Diskriminierung zu bekämpfen. Einrichtungen, die in besonderem Maß benachteiligte Gruppen fördern, sind jedoch bei den Fördermaßnahmen, die unter COMENIUS für Schulen, vorschulische Einrichtungen und Lehrkräfte angeboten werden, bisher unterrepräsentiert.
Beratungstage im November
Aus diesem Grund bietet der PAD am 22. und 23. November 2011 spezielle Beratungstage, um über alle für diese Zielgruppe in Frage kommenden Angebote des PAD persönlich zu informieren. Von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr erreichen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter den Telefonnummern 0228 / 501-234, -357, -363 sowie -367. Selbstverständlich können Sie sich auch zu anderen Zeiten an den PAD und die zuständigen Stellen in den Kultusministerien der Länder wenden.
COMENIUS-Projekte mit Erfahrung gesucht
Anlässlich der Beratungstage sucht der PAD Schulen, die COMENIUS-Projekte mit Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf durchgeführt haben oder durchführen und diese auf einer Website möglichst anschaulich dokumentiert haben. Wir freuen uns über Ihren Hinweis und setzen gerne einen Link auf unserer Website.
COMENIUS ist für alle da
Mit COMENIUS-Schulpartnerschaften, dem COMENIUS-Regio-Programm für Schulbehörden, mit COMENIUS-Lehrerfortbildungen und COMENIUS-Assistenzzeiten sowie dem Studienbesuchsprogramm für Bildungsfachleute können vor allem Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und angehende Lehrkräfte vom EU-Programm für lebenslanges Lernen profitieren. Wie viele Beispiele aus der Praxis gezeigt haben, stärkt die Mitwirkung an europäischen Partnerschaftsprojekten die Handlungskompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Die gemeinsame Projektarbeit fördert ihre sozialen und interkulturellen Fähigkeiten. Die zweijährigen Projekte geben den Schulen zudem Freiräume und Ressourcen, die für die Schulentwicklung und für die soziale und kulturelle Integration und Inklusion genutzt werden können.
Mehr zu den Kontaktmöglichkeiten und aktuelle Programminformationen finden Sie auf unserer Website
Beispiele guter Praxis finden Sie in unseren Veranstaltungsdokumentationen, bei den Praxisberichten oder bei ausgewählten Berichten zum Projekt des Monats.
Mehr Praxisbeispiele können Sie auch als gedruckte Veröffentlichung kostenlos bestellen.



