Europa in Bewegung
Um über die Zukunft des EU-Programms für lebenslanges Lernen nach 2013 zu beraten, treffen sich am 2. November 2010 Entscheidungsträger aus dem Bildungsbereich auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Bonn.
Ziel der Tagung ist es, eine Plattform für einen gegenseitigen Meinungsaustausch zu bieten, zur Meinungsbildung von Bund und Ländern beizutragen und eine breite Beteiligung Deutschlands an der Konsultation zu fördern. An der Veranstaltung nehmen ca. 150 Personen aus Politik und Verwaltung teil.
Das Programm für lebenslanges Lernen hat in seiner Laufzeit seit 2007 signifikant zu den Zielen der Lissabon-Strategie und zur Entwicklung des europäischen Bildungsraums beigetragen. Durch die Unterprogramme COMENIUS, ERASMUS, LEONARDO DA VINCI, GRUNDTVIG und die transversalen Programmbereiche wurde die europäische Dimension in Bildung und Ausbildung gestärkt und die bildungspolitische Zusammenarbeit ausgebaut. Mit der vom Europäischen Rat im Juni 2010 verabschiedeten Strategie "Europa 2020: Eine neue Strategie für Beschäftigung und intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum" haben die Staats- und Regierungschefs die Relevanz von Bildung und Ausbildung für die Zukunft der EU bekräftigt.
Im Mai 2010 hat die Europäische Kommission in Barcelona die Diskussion um die zukünftige Ausgestaltung des Programms eröffnet. Basierend auf den bisherigen Erfahrungen mit der Umsetzung und den Ergebnissen der Konsultation zum Grünbuch "Die Mobilität junger Menschen zu Lernzwecken fördern" von 2009 wird die EU-Kommission voraussichtlich im Sommer 2011 einen formellen Vorschlag für die neue Programmgeneration vorlegen, der in den Gremien des Rates und im Europäischen Parlament beraten wird. Bereits im Herbst 2010 startet eine öffentliche EU-weite Konsultation zu dem Thema.
Mehr Informationen:
Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB)



