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07.10.2011

Europäische Sprachensiegel 2011 in Wien verliehen

Verleihung der Europäischen Sprachensiegel 2011 in Wien

Innovative Methoden des Sprachenlernens in Europa sind Thema des jährlichen Wettbewerbs. Präsident der Kultusministerkonferenz zeichnet deutsche Preisträger aus.

Vertreter von neun Projekten aus Deutschland, die innovative Methoden und Konzepte für das Erlernen von Fremdsprachen vorstellen und für die Verbesserung von Sprachkenntnissen werben, sind heute in Wien mit dem Europäischen Sprachensiegel 2011 ausgezeichnet worden. "Die Preise gehen an Leuchtturm-Projekte sehr unterschiedlicher Art, die eines gemeinsam haben: Sie sind mit kompetenten Partnern bestens vernetzt, sie sind ausgesprochen einfallsreich und sie haben ihre Alltagstauglichkeit bereits unter Beweis gestellt", erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Bernd Althusmann, anlässlich der Verleihung. "Von diesen Projekten und Ideen können wir in unseren Ländern noch sehr viel mehr gebrauchen, wenn wir die Mehrsprachigkeit in Europa wirksam fördern wollen", so Althusmann weiter.

Die prämierten Projekte, sieben aus Österreich, zwei aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und neun aus Deutschland, erhalten die von Androulla Vassiliou, der für Mehrsprachigkeit zuständigen EU-Kommissarin, unterzeichnete Urkunde "Europäisches Sprachensiegel 2011". Die Projekte aus Deutschland erhalten ein Preisgeld von jeweils 500 Euro. Die Dokumentation "Europäisches Sprachensiegel. Auszeichungen 2011" mit allen Preisträgern kann online abgerufen werden.

Die Preisverleihung fand im Rahmen einer trinationalen Konferenz in Wien unter dem Motto "Mit Sprache/n an Beruf und Gesellschaft aktiv teilnehmen" statt. Veranstalter sind die Nationalen Agenturen für das EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen in Österreich, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und Deutschland.

Der Wettbewerb um das Europäische Sprachensiegel geht auf eine Initiative der EU-Kommission zurück. Mit ihm werden Projekte prämiert, die auf nachahmenswerte und innovative Weise Menschen an das Fremdsprachenlernen heranführen, Fremdsprachenkenntnisse auf unterschiedlichem Niveau vermitteln bzw. sich für eine Verbesserung des Fremdsprachenunterrichts in herausragender Weise engagieren. Darüber hinaus sollen sie die Motivation zum Sprachenlernen erhöhen, übertragbar sein und zur Nachahmung anregen. In Deutschland wird der Wettbewerb wechselweise von den drei Nationalen Agenturen durchgeführt. 2011 fand er unter der Regie des PAD als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich statt. Das Motto lautete "Sprachenlernen in der Gemeinschaft – Ressourcen nutzen und Kompetenzen ausbauen". Insgesamt hatten sich in Deutschland 25 Projekte um das Europäische Sprachensiegel beworben.

Mehr Informationen zu den Preisträgern aus Deutschland

Mehr Informationen über die Sprachenkonferenz in Wien und Bezug der Dokumentation