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Ansprechpartner beim PAD ist Gottfried Böttger (Referatsleiter VD):
Aktuelle Meldung
Junge Israelis lernen Deutschland kennen
20 Schülerinnen und Schüler aus Israel haben sich erfolgreich für ein Johannes-Rau-Stipendium...Mehr
Ohne Vergangenheit keine Zukunft
Nach zwei Wochen in Deutschland kehrten die Johannes-Rau-Stipendiaten nach Israel zurück. Die 20...Mehr
Bericht
"Die Stunden reichten nicht aus, um alles zu diskutieren. Abends haben wir uns am Kicker getroffen, um über Menschenrechte zu diskutieren", berichten zwei Hamburger Schülerinnen. Mehr
Johannes-Rau-Stipendium

- Die Gruppe des Jahres 2009 vor der Villa Schwanenwerder mit Christina Rau
Nach einem jährlich durchgeführten Aufsatzwettbewerb in Israel werden 20 Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die zu einem 13-tägigen Programm nach Deutschland eingeladen werden. Das Stipendienprogramm richtet sich an israelische Jugendliche und soll ihnen ermöglichen, ihr Deutschlandbild zu aktualisieren.
Geschichte des Stipendiums
Das Stipendium geht zurück auf eine Initiative des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau. In einer Rede vor dem israelischen Parlament während seines Staatsbesuchs im Jahr 2000 hatte dieser betonte, wie wichtig es sei, "dass sich die jungen Menschen unserer beiden Länder kennen lernen, sich gemeinsam mit der Vergangenheit auseinandersetzen und gemeinsam Zukunft suchen."
Die Ausschreibung richtet sich an 16- bis 18-jährige israelische Jugendliche der Oberschulen und erfolgt jährlich über ein Preisausschreiben, welches neun Fragen zu Deutschland und ein Thema für einen kurzen Aufsatz enthält. Die deutsche Botschaft wählt aus 150 bis 200 Bewerbungen die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus. Circa 50 bis 60 Schülerinnen und Schüler werden zu einem Gespräch mit einer Auswahlkommission in die Botschaft eingeladen. Von diesen werden die Besten für das 13-tägige Programm in Deutschland ausgewählt.
Das Programm in Deutschland wird durch den Pädagogischen Austauschdienst vorbereitet und begleitet. Finanzielle Mittel für die Stipendien stellt das Auswärtige Amt bereit.
Der PAD wählt die Gastfamilien aus, in denen die Schüler acht Tage verbringen, um danach fünf Tage gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Gastgebern als Gruppe in Berlin zu sein. Dort stehen u.a. Besuche im Bundespräsidialamt, Bundestag und Auswärtigen Amt an, sowie Stadtführungen, Diskussionsrunden und ein Besuch im Jüdischen Museum.


