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Erfahrungen

Im Interview berichtet die Schulleiterin Edith Knötzsch wie die COMENIUS-Assistentin ins Kollegium integriert wurde. Lesen Sie mehr über ihre Erfahrungen.

Projektförderung

Logo des EU-Programms für lebenslanges Lernen

Die COMENIUS-Assistenzzeit wird gefördert aus Mitteln des EU-Programms für lebenslanges Lernen.

Eine Griechin zu Gast in Rheinland-Pfalz

Projekt des Monats

Dezember 2011

Wie eine Grundschule zur COMENIUS-Gastschule wird

Griechischer Tanz mIt der COMENIUS-Assistentin

Die Zusammenarbeit zwischen der COMENIUS-Assistentin Marina Smyrli aus Griechenland und der Maria-Montessori-Grundschule in Winnweiler (Rheinland-Pfalz) zeigt beispielhaft, wie alle Beteiligten vom Programm COMENIUS-Assistenzzeiten profitieren können. Der PAD zeichnet die Zusammenarbeit von Schule und COMENIUS-Assistentin als "Projekt des Monats Dezember" aus.

  1. Projektbeschreibung
  2. Erfahrungen
  3. Projektdaten

Projektbeschreibung

Frau Smyrli beim Interview in der Schülerzeitungs-AG

"Das ganze Kollegium hat gesucht, bis wir ein leerstehendes Häuschen fanden, das wenig Miete kostete. Alle haben dann Mobiliar zusammengetragen, um es gemütlich einzurichten. Frau Smyrli war fassungslos." Edith Knötzsch, Schulleiterin

Eine erfolgreiche Assistenzzeit will gut vorbereitet sein. In Winnweiler standen zwei Betreuungslehrkräfte bereit, die auch die Assistentin vom Flughafen abholten. Das Kollegium besorgte eine günstige Wohnung und trug mit einem reichhaltigen Wochenendprogramm zur Integration bei. Die Assistenzzeit begann mit einer Begrüßungskonferenz und endete mit einem griechischen Fest, das die gesamte Schulgemeinschaft feierte.

Eine beispielhafte Assistenzzeit

Schüler präsentieren Schülern ihr neuerworbenes Wissen über Griechenland

"Eine Assistenzkraft ist weder eine Vertretungslehrerin noch eine billige Arbeitskraft. Sie ermöglicht der Gastschule eine Öffnung nach Europa und benötigt im Gegenzug Freiräume, um sich einzubringen."  Edith Knötzsch, Schulleiterin

In Winnweiler gelang es allen Beteiligten, die Assistenzzeit zu einem integralen Bestandteil des Schulalltags zu machen. Mit Schnupperkursen zum Griechischlernen, kretischen Tänzen im Sportunterricht, Griechischkochen mit Erstklässlern, griechischen Sagen in der Deutschstunde und der Erforschung Griechenlands im Sachunterricht überzeugte die COMENIUS-Assistentin Marina Smyrli Schülerinnen, Schüler, Eltern und ihr Kollegium, wie interessant ein unbekanntes Land, ungewohnte Speisen und eine fremde Sprache sein können.  Von der  1. bis zur 4. Klasse begrüßten Kolleginnen und Kollegen den Gast aus Griechenland in ihrem Unterricht und stellten der jungen Kollegin Projektzeit zur Verfügung.

Was eine Assistenzzeit bringt

Kochen griechischer Spezialitäten mit Erstklässlern

"Die Assistenzzeit war ein Highlight im schulischen Alltag. Die Kinder wurden stark sensibilisiert für die andere Kultur und entwickelten eine große Motivation eine andere Sprache zu lernen."

Die COMENIUS-Assistentin Marina Smyrli hat in einem offenen und kooperativen Umfeld  Unterrichtserfahrung gesammelt und konnte Deutschland und sein Bildungswesen kennenlernen. Als Botschafterin der Kulturen Griechenlands überzeugte sie die Schulgemeinschaft.

Seit diesen 14 Wochen sprießt an der Maria-Montessori-Schule der Europagedanke. Die Kinder sind offener und sensibler gegenüber anderen Kulturen geworden. Sie entwickelten eine große Motivation, andere Sprachen zu lernen. Eltern und Lehrkräfte haben anfängliche Bedenken abgelegt, dass die Kinder zu wenig lernen, und haben die gemeinsame Zeit als Bereicherung erlebt. Mit einer im neuen Schuljahr begonnen COMENIUS-Schulpartnerschaft trägt die Assistenzzeit Früchte.

Erfahrungen

Edith Knötzsch ist Schulleiterin der Maria-Montessori-Schule Winnweiler. Sie findet es wichtig, dass eine COMENIUS-Assistentin als gleichwertige Kollegin ins Team aufgenommen wird. Lesen Sie mehr über ihre Erfahrungen.

"Unsere COMENIUS-Assistentin hat uns den Weg nach Europa geebnet" (Edith Knötzsch, Winnweiler)

Projektdaten

  • Schule
    Maria-Montessori-Grundschule in Winnweiler (Rheinland-Pfalz)
  • Ansprechpartnerin
    Edith Knötzsch, Rektorin
  • Projektsprache
    Deutsch
  • Ziele des Programms COMENIUS-Assistenzzeiten
    • Die Assistenzkräfte sollen die Gelegenheit erhalten, ihr Wissen über andere europäische Staaten und Bildungssysteme zu verbessern, praktische Unterrichtserfahrungen zu sammeln und ihre pädagogischen Fähigkeiten auszubauen. Die Assistenzzeit ermöglicht ihnen auch, ihre Sprachenkenntnisse zu vertiefen bzw. Grundkenntnisse einer neuen Fremdsprache zu erwerben.
    • In den Einrichtungen sollen die Assistentinnen und Assistenten dazu beitragen, die Fremdsprachenkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zu verbessern, deren Motivation zum Erlernen von Fremdsprachen zu erhöhen und Interesse an Sprache und Kultur ihres Landes zu wecken.
    • Die Assistenzkräfte sollen außerdem bei der Vermittlung von Kontakten in ihre Heimatländer helfen und die europäische Zusammenarbeit – vor allem im Rahmen von COMENIUS-Schulpartnerschaften und eTwinning-Projekten – unterstützen.
  • Förderprogramm
    COMENIUS-Assistenzzeiten im Programm für lebenslanges Lernen der Europäischen Union