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Erfahrungen

Im Interview berichtet die Lehrerin und Projektkoordinatorin Elke Moeken von den freundschaftlichen Beziehungen zur Mittelschule Nr. 5 in Molodetschno. Lesen Sie mehr über ihre Erfahrungen.

Schulen: Partner der Zukunft

Logo "Schulen: Partner der Zukunft"

Der PAD fördert die Schulpartnerschaft des Hainberg-Gymnasiums und der Mittelschule Nr. 5 aus Mitteln der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH) des Auswärtigen Amts.

Deutsch-weißrussische Partnerschaft zur Gesundheitsförderung

Projekt des Monats

Oktober 2011

In der Turnhalle

Mit Bildung und Bewegung fördern das Hainberg-Gymnasium Göttingen und die Mittelschule Nr. 5 im weißrussischen Molodetschno bei ihren Austauschbegegnungen die Gesundheit ihrer Schüler. Mit Jahresstipendien für weißrussische Schülerinnen und Schüler und Hilfe für an Diabetes erkrankte Kinder unterstützen die Göttinger beispielhaft ihre Partner in Weißrussland. Die Partnerschaft besteht seit 15 Jahren und wird unter anderem aus Mitteln der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" gefördert. Der PAD zeichnet die Zusammenarbeit der beiden Schulen im Oktober 2011 als "Projekt des Monats" aus.

  1. Projektbeschreibung
  2. Erfahrungen
  3. Projektdaten

Projektbeschreibung

Unterwegs in Weißrussland

"Die Jugend versucht auf ihre Weise die richtige Lösung der Weltprobleme zu finden." Soja Dylewskaja, koordinierende Lehrerin an der Mittelschule Nr. 5

Jedes Jahr fährt eine Gruppe von etwa 10 Schülerinnen und Schülern mit Lehrkräften und Elternvertretern von Göttingen nach Belarus. Ihr Ziel ist die langjährige Partnerschule in der Kreisstadt Molodetschno, die 70 km nordwestlich der Hauptstadt Minsk gelegen ist. Einige Monate später folgt der Gegenbesuch der weißrussischen Gruppe. Die Jugendlichen leben in Familien und arbeiten gemeinsam an Projekten zu aktuellen Themen, in denen es meist um Gesundheit oder ökologische Fragen geht, wie z.B. "Gesundheitssystem in Deutschland und Weißrussland", "Erneuerbare Energien" oder "Ökosystem Wald". Sie planen das Programm selbst, führen Exkursionen durch und probieren z.B. gemeinsam verschiedene Sportaktivitäten aus. Zum Abschluss präsentieren sie ihre Erfahrungen in den Schulen.

Das Tor zu Europa öffnen

Jugendliche bei der Begegnung in Belarus

"Zwei Wochen im Jahr mit Deutschen zusammen zu arbeiten, ist eine gute Praxis für unsere Schüler und Deutschlehrer. Der Schüleraustausch ist für einige weißrussische Kinder die einzige Chance, Deutschland kennenzulernen."  Soja Dylewskaja, koordinierende Lehrerin an der Mittelschule Nr. 5

Alle Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Nr. 5 lernen Deutsch als einzige Fremdsprache. Durch den Schüleraustausch können sie Deutschland mit eigenen Augen sehen. Zwei Wochen im Jahr haben sie die Möglichkeit sich mit Altersgenossen in deutscher Sprache auszutauschen und zu informieren. Jedes Jahr wird aus Mitteln des Göttinger Fördervereins Osteuropa e.V. ein Stipendium an einen Schüler oder eine Schülerin aus Molodetschno vergeben, die ein Jahr lang im Hainberg-Gymnasium zur Schule gehen und in Familien wohnen. Für viele der ehemaligen Stipendiaten haben sich daraus ein Studium in Deutschland, Berufstätigkeit in weißrussisch-deutschen Firmen und viele persönliche Beziehungen ergeben.

Helping Hands for Molodetschno

Übergabe der Teststreifen

"Mit unserer Hilfsaktion können wir die Lebensqualität der an Diabetes erkrankten Kinder wirklich verbessern." Elke Moeken, Lehrerin in Göttingen

Mit der Aktion "Helping Hands for Molodetschno" sammeln die Schülerinnen und Schüler des Göttinger Gymnasiums Spenden für an Diabetes erkrankte Kinder. Bei jeder Begegnung übergeben sie den weißrussischen Partnern die Diabetes-Teststreifen, die den Kindern in Molodetschno das Leben erleichtern. In diesem Jahr erhält die Mittelschule Nr. 5 ein besonderes Geschenk: Bei der Verabschiedung der langjährigen Leiterin des PAD, Ilse Brigitte Eitze-Schütz in den Ruhestand, spendeten die Gäste 450 Euro. So sollte ein kleiner Beitrag geleistet werden, eine Schule in Osteuropa in ihrem Engagement für Völkerverständigung und internationalem Schüleraustausch zu unterstützen.

Erfahrungen

Für die Göttinger Lehrerin Elke Moeken sind die freundschaftlichen Beziehungen zu Molodetschno das tragende Element dieser außergewöhnlichen Partnerschaft, die trotz schwieriger politischer Hintergründe seit 15 Jahren besteht. Lesen Sie mehr über ihre Erfahrungen.

"Wir besuchen Freunde" (Elke Moeken, Göttingen)

Projektdaten

  • Projektsprache
    Deutsch
  • Förderprogramm
    Die Begegnungen 2010/11 wurden vom PAD gefördert aus Mitteln der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" des Auswärtigen Amts. Weitere Förderer sind die West-Östliche Stiftung e.V. und der Förderverein Osteuropa am Hainberg-Gymnasium e.V.