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COMENIUS-Assistenzzeiten

  1. Erfahrungen im Ausland
  2. Erfahrungen in Deutschland

Deutschlerner/-in des Monats

Eleni ist Deutschlernerin des Monats bei der Deutschen Welle

Die Deutsche Welle kürt den/die "Deutschlerner/-in des Monats", zum Beispiel Maddalena aus Italien und Eleni aus Griechenland. Sie lernten Deutschland als COMENIUS-Assistenzkraft kennen. Mehr

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Erfahrungen mit COMENIUS-Assistenzzeiten

COMENIUS-Assistenzkräfte aus dem Ausland in Deutschland

Ausgewählte Berichte deutscher Gasteinrichtungen und ausländischer Assistenzkräfte geben Ihnen einen Einblick in den Alltag einer COMENIUS-Assistenzkraft in Deutschland. So erhalten Sie Hinweise wie die Assistenzzeit für alle Seiten gut gelingen kann. Tipps und Beispiele aus der Praxis runden das Angebot ab.

 

  1. Tipps von Assistenzkräften
  2. Tipps von Betreuungslehrkräften
  3. Erfahrungen aus dem vorschulischen Bereich
  4. Erfahrungen einer Förderschule
  5. Erfahrungen einer Grundschule
  6. Erfahrungen einer Hauptschule
  7. Erfahrungen eines Gymnasiums
  8. Erfahrungen im berufsbildenden Bereich

Tipps von deutschen Assistenzkräften für Gasteinrichtungen

Integration in der Gastschule

Deutsche Assistentinnen und Assistenten, die ihre COMENIUS-Assistenzzeit an einer Schule in Europa absolviert haben, geben in ihren Abschlussberichten mitunter detaillierte Empfehlungen, worauf Gasteinrichtungen - aus ihrer Perspektive – bei der Betreuung achten sollten.

"Als Assistentin wusste ich zu Beginn nicht so richtig, was meine Aufgaben sind und vor allem, wie ich mich integrieren kann in den Schulalltag der Lehrer und Schüler. Daher war ich meiner Betreuerin sehr dankbar, dass sie mir in den ersten Wochen diese Aufgabe abgenommen hat. Sie hat mir einen Übersichtsplan zukommen lassen, in dem alle bevorstehenden Ereignisse vermerkt waren. Ich konnte mir aussuchen, woran ich teilnehmen möchte und habe mich dann an sie gewandt und sie hat mich dem jeweiligen Projektleiter vermittelt. Aber auch bei außerschulischen Veranstaltungen, wie Weihnachtsfeiern, Bowlingabenden, Familienessen, Urlaub etc., hat sie mir stets mögliche Optionen aufgezeigt, die ich dankend angenommen habe. Erstens, weil ich so die Möglichkeit hatte, ein enges Verhältnis zu meinen Kollegen aufzubauen und zweitens, weil ich so viel über die finnischen Gewohnheiten und Gegebenheiten in Erfahrung bringen und selbst erleben konnte. Ich weiß, dass meine Betreuerin eine Ausnahme war und bin so unendlich dankbar, dass ich an diese Schule vermittelt worden bin und sie meine Betreuerin war.

Deshalb möchte ich den Gasteinrichtungen und speziell den Betreuern der Assistenten sagen, dass meine Zeit in Finnland als COMENIUS-Assistentin nur deshalb so gut war, weil ich integriert wurde, sowohl in der Schule als auch außerschulisch."
Nicole, Finnland

"Die COMENIUS-Assistenzzeit ist für die Assistentinnen und Assistenten eine spannende Zeit mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, auf die man sich vorbereitet und freut. Für die Lehrkräfte geht jedoch der normale Schulalltag mit allen Anforderungen, der dieser an die Lehrer stellt, weiter. Deshalb ist von beiden Seiten Empathie und Verständnis besonders wichtig. Wenn man selbst Verständnis für die Situation der Lehrkräfte hat, aber einen Mangel an Empathie von deren Seite verspürt, ist es manchmal nicht einfach, offen und gut gelaunt das Lehrerzimmer zu betreten. Diese Schwierigkeit hatte ich glücklicherweise nur in einer Schule, was mir gezeigt hat, dass in jeder Schule eine individuelle Stimmung herrscht, in der man sich entweder wohl fühlt, weil sie zu einem passt, oder nicht."
Dina, Großbritannien

"Ich hätte mir mehr offizielle und private Kennenlernaktivitäten seitens meiner Einsatzschule am Beginn meiner Assistenzeit (!) gewünscht. Z.B.: Ausflüge mit dem Kollegium (vor allem den entsprechenden Fachlehrerinnen), eine Führung durch alle Fachräume, z.B. ein gemeinsames Kennenlernabendessen im Kollegium, einen "Tag des Assistenten" bzw. Kennenlernworkshop mit Ziel der Erstellung eines Steckbriefs des Assistenten, der in Posterform in der Schule ausgehangen wird.

Gasteinrichtungen sollten Listen mit verschiedenen Freizeitangeboten ihrer Region bereitstellen. In der Vereinbarung zwischen Assistent und Gasteinrichtung sollten gemeinsam konkrete (!) Ziele formuliert werden (z.B. Lehrersprachkurs im Februar organisieren, Projektarbeit "Vorurteile" im Januar, ...)."
Markus, Bulgarien

Wertschätzung und Unterstützung der Arbeit der Assistenzkraft

Deutsche Assistentinnen und Assistenten, die ihre COMENIUS-Assistenzzeit an einer Schule in Europa absolviert haben, geben in ihren Abschlussberichten mitunter detaillierte Empfehlungen, worauf Gasteinrichtungen - aus ihrer Perspektive – bei der Betreuung achten sollten.

"Auch an die Gasteinrichtungen möchte ich ein paar Tipps loswerden:  Bevor ihr euch für einen Assistenten entscheidet, überlegt gut, wo und wie ihr ihn am besten einsetzen könnt. Nichts ist für den Assistenten schlimmer, als sich nicht gebraucht zu fühlen oder immer nur hin und her geschoben zu werden. Verfolgt eine klare Struktur und macht zusammen die Pläne. Sehr vorteilhaft ist auch, wenn das gesamte Kollegium hinter der Entscheidung steht, einen Assistenten zu haben. Es ist angenehm für den Assistenten, auch mal andere Unterrichte anzuschauen und aktiv zu unterstützen als immer nur den [Unterricht] des Mentors. Alle Lehrer sollten sich ein Stück weit verantwortlich fühlen, mit dem Assistenten zu reden, ihn zu integrieren und ihn als vollwertiges Mitglied des Kollegiums zu akzeptieren.

Das letzte, worauf ich eingehen möchte, ist das Feedback. Sagt ihm, was gut läuft, was seine Stärken sind und seid auch ehrlich mit seinen Schwächen. Nur so kann er daraus lernen und sich weiterentwickeln. Versucht der Arbeit des Assistenten die Wertschätzung zukommen zu lassen, die sie verdient. Wenn er ein Projekt oder eine Arbeitsgemeinschaft leitet, gebt ihm die Möglichkeit, die Ergebnisse zu präsentieren."
Antje, Finnland

"COMENIUS-Assistentinnen und -Assistenten sind keine Gratislehrer. Sie brauchen Betreuung. Sie müssen das Unterrichten noch lernen. Und auch wenn die betreuenden Pädagogen den Eindruck haben, dass alles wunderbar ist, müssen sie sich konkrete Rückmeldungen überlegen und verbesserungswürdige Aspekte benennen können - den perfekten Lehrer gibt es nicht! Man kann immer Punkte zur Verbesserung benennen. Es kann nur derjenige Mentor werden, der dazu auch die zeitlichen Ressourcen hat."
Sally, Lettland

Tipps von Betreuungslehrkräften zum Einsatz von Assistenzkräften

Während der Fachtagung für Betreuungslehrkräfte im Mai 2008 wurden die folgenden Beispiele guter Praxis [PDF, 142 KB] zu Einsatzmöglichkeiten von COMENIUS-Assistenzkräften gesammelt. Diese Beispiele sind das Ergebnis der Arbeitsgruppen.

Erfahrungen aus dem vorschulischen Bereich

Eine finnische COMENIUS-Assistentin war fünf Monate im Kindergarten "Musikus" der Rahn Dittrich Group in Leipzig. Lesen Sie ihren Bericht [PDF, 555 KB].

Erfahrungen einer Förderschule


Mit großer pädagogischer Umsicht, hoher Empathie und Problemsensibilität arbeitete eine ungarische COMENIUS-Assistentin an der Diesterweg-Schule in Koblenz fünf Monate mit den dortigen Schülerinnen und Schülern (Oktober 2007 bis Februar 2008). Lesen Sie den Bericht [PDF, 30 KB].

Erfahrungen einer Grundschule

Grundschulkinder üben kretische Volkstänze

Für die Maria-Montessori-Grundschule in Winnweiler (Rheinland-Pfalz) war die viermonatige Assistenzzeit der Griechin Marina Smyrli ein "Highlight im schulischen Alltag". Die beispielhafte Zusammenarbeit hat der PAD als "Projekt des Monats Dezember 2011" ausgezeichnet und ausführlich dokumentiert. Lesen Sie am Beispiel von Winnweiler wie eine Assistenzzeit gelingen kann

Erfahrungen einer Hauptschule

Logo der Realschule

Wie wertvoll, abwechslungsreich und interessant die Anwesenheit der lettischen COMENIUS-Assistentin an der Ketteler-Schule Beckum für alle am Schulleben beteiligten Personen gewesen ist, erläutert der Mentor Herbert Fortmann an ausgewählten Aspekten.  Bericht [PDF, 132 KB].

Erfahrungen eines Gymnasiums

Logo des Gymnasiums Nordhorn

Lesen Sie den Bericht [PDF, 21 KB] über die Arbeit eines belgischen COMENIUS-Assistenten, der von Januar bis April 2007 den Schülerinnen und Schülern der Europaschule Gymnasium Nordhorn in seiner Muttersprache Niederländisch landeskundliche Aspekte Belgiens vorstellte.

Erfahrungen im berufsbildenden Bereich

COMENIUS-Assistent im Unterricht

Über seine Zeit als COMENIUS-Assistent an der berufsbildenden Ludwig-Erhard-Schule in Neuwied berichtet der spanische Ingenieur Jon de la Cruz in der Schülerzeitung. Lesen Sie seinen Bericht [PDF, 860 KB].