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Deutsch bewegt Jena

SprachKulturFest Jena 2009

Der Pädagogische Austauschdienst auf der 14. Internationalen Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT) 2009

"Ich bin ein richtiges PASCH-Produkt", stellte sich Yin Cai in Jena vor, die in Hamburg als DAAD-Stipendiatin molekulare Zellbiologie studiert. Das erste Mal kam sie auf Einladung des PAD als Teilnehmerin des Preisträgerprogramms von China nach Deutschland und profitierte so von der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft", kurz PASCH genannt, mit der das Auswärtige Amt Schulen und Schüler weltweit vernetzt. Mit der Förderung von Schulpartnerschaften, dem Internationalen Preisträgerprogramm, mit Weiterbildungsangeboten für Lehrkräfte, die im Ausland Deutsch unterrichten, und dem Austausch von Fremdsprachenassistenten mit China trägt der  PAD zur Umsetzung der PASCH-Initiative bei.

Was Austauschbegegnungen bringen

Bei einem  Podiumsgespräch auf der IDT diskutierten Schülerinnen und Lehrkräfte u.a. aus Deutschland, Ägypten, China und Madagaskar über die Bedeutung von Austauschbegegnungen für die persönliche und berufliche Entwicklung. Wie Jennifer Fleck aus Berlin, die an einem Schüleraustausch mit Hangzhou teilnehmen konnte und jetzt darauf brennt, nach ihrem Abitur nach China zu gehen. Daniela Lohnertova aus Tschechien ist zur Zeit als Preisträgerin des PAD-Prämienprogramms für vier Wochen in Deutschland und freut sich mit Jugendlichen aus aller Welt, die die deutsche Sprache miteinander verbindet, den deutschen Schulalltag zu entdecken. Uwe Beck, Schulleiter aus Heidenau, sieht in der Partnerschaft seines Gymnasiums mit der PASCH-Schule Nr. 206 in Minsk (Belarus) die beste Möglichkeit für seine Schüler, über den Tellerrand zu blicken und sich persönlich weiterzuentwickeln. Werner Wnendt vom Auswärtigen Amt zeigte sich überzeugt, dass Mehrsprachigkeit neue Horizonte erschließt und mit Bildung Perspektiven geschaffen werden. "Die Initiative ’Schulen: Partner der Zukunft’ will auf Deutschland und die deutsche Sprache neugierig machen und Brücken zwischen Deutschland und der Welt bauen."

Mit einem  großen Fest endete am 8. August 2009 die 14. IDT. Fünf Tage lang trafen sich über 3.500 Lehrkräfte aus aller Welt in Jena, die Deutsch als Fremdsprache unterrichten. Die Podiumsdiskussion "Deutsch global: Die Initiative ’Schulen: Partner der Zukunft’" fand am 7. August statt. Mehr Informationen zur IDT 2009.

Zur Podiumsdiskussion "Deutsch global"

In einer globalisierten Welt entscheidet Fremdsprachenkompetenz häufig über den weiteren Bildungsweg und über Karrierechancen. Der Wettbewerb um die besten Köpfe beginnt dabei bereits in der Schule. Wie kann in diesem Wettbewerb, das Interesse von Schülern beim Erlernen der deutschen Sprache und so ihre Kompetenz stärker gefördert werden? Mit der 2008 vom damaligen Außenminister Steinmeier gestarteten Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH) gibt das Auswärtige Amt eine Antwort auf diese Frage.

Ziel der Initiative ist es, junge Menschen für Deutschland zu begeistern, sie als künftige Ansprechpartner für deutsche Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zu gewinnen und unter einander zu vernetzen. Hierzu wird rund um den Globus ein Netzwerk von bis zu 1.500 Partnerschulen aufgebaut, an denen Deutsch unterrichtet wird. Eineinhalb Jahre nach Beginn der Initiative zieht das Podium eine Bilanz und wirft einen Blick in die Zukunft. Was hat die Initiative den Partnerschulen bislang gebracht? Wer muß was tun, damit die sie nachhaltig wirkt und die Fäden, die zwischen den Partnerschulen gesponnen werden, sich zu tragfähigen Netzen entwickeln?

Die im Rahmen der IDT durchgeführte Podiumsdiskussion wurde vom Auswärtigen Amt koordiniert. Stephan Gabriel Haufe vom RBB – Rundfunk Berlin-Brandenburg moderierte die Diskussion.

Eindrücke vom PASCH-Fest in Jena

Am 7. August zum Abschluss der IDT 2009 in Jena lud das Auswärtige Amt zum SprachKultTour-Fest ein. Der kurzweilige Webfilm lässt Teilnehmerinnen und Teilnehmer der IDT zu Wort kommen und gibt einen Eindruck von der PASCH-Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" des Auswärtigen Amtes.
Das Webvideo (4:28) können Sie online ansehen.