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20 Jahre Johannes-Rau-Stipendium

Seit 2000 kommen Jugendliche aus Israel im Rahmen des Programms nach Deutschland und lernen mit gleichaltrigen Gastgeschwistern auch den Schulalltag kennen. Anlässlich des Jubiläums sind Alumni aus beiden Ländern eingeladen, von ihren Erfahrungen zu berichten.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit jungen Johannes-Rau-Stipendiaten aus Israel

Selfie mit dem Bundespräsidenten: Frank-Walter Steinmeier begrüßte die Johannes-Rau-Stipendiaten 2019 persönlich in Berlin. Foto: Bundesregierung/Henning Schacht

„Es gab viel Neugierde, jede Seite wollte die andere besser kennenlernen“, erinnert sich Emad an die erste Begegnung zwischen der Gruppe israelischer Stipendiaten mit gleichaltrigen Jugendlichen in Deutschland. „Als wir damals in Berlin waren hatte ich die Gelegenheit, kurz mit dem damaligen Präsidenten Johannes Rau zu sprechen. Er erzählte mir, dass er meine Heimatstadt in Israel besucht habe und konnte sogar einige Orte aufzählen, die er dort gesehen hatte.“
Im vergangenen Jahr feierte das Johannes-Rau-Stipendium sein 20-jähriges Bestehen. Es wurde im Jahr 2000 vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau ins Leben gerufen und trägt zur Förderung der Verständigung zwischen Jugendlichen aus Deutschland und Israel bei. Jährlich nehmen jeweils zwanzig Jugendliche aus Deutschland Gäste aus Israel in ihrer Familie auf, zeigen ihnen den Schulalltag und vermitteln einen Eindruck vom Leben in Deutschland. Gemeinsam mit der israelischen Gruppe nehmen auch die deutschen Jugendlichen eine Woche lang am Seminar in Berlin teil, das der PAD durchführt. Anlässlich des Jubiläums veröffentlichte die Deutsche Botschaft in Tel Aviv ein Video bei YouTube, in dem neben Emad noch weitere ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten zu Wort kommen und über ihre Erlebnisse während des zweiwöchigen Aufenthalts in Deutschland berichten.

Aufruf an ehemalige Gastgeschwister aus dem Johannes-Rau-Programm

  • Der PAD lädt nun auch die deutschen Alumni ein, ihre Erinnerungen zu teilen: „Das Feedback zum Programm zeigt uns, welchen Einfluss es auf den weiteren Lebensweg vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte. Darüber möchten wir im Nachgang zum 20-jährigen Programmbestehen berichten. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch ehemalige Gastgeschwister uns darüber berichten, ob und wie das Johannes-Rau-Programm ihr Leben beeinflusst hat - beruflich wie privat“, so Susanne Schwarzenberg, die für das Programm als Referatsleiterin beim PAD verantwortlich ist. Bis 16. April 2021 können Alumni ihre Erinnerungen in Form von Texten, Fotos, Videos oder Audiobotschaften an julia.lehmler@kmk.org übersenden. Ausgewählte Beiträge deutscher und israelischer Alumni sollen in einer Publikation veröffentlicht werden.

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