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22 Millionen Euro für europäische Projektarbeit im Schulbereich

Mit Erasmus+ fördert die Europäische Kommission 209 neue Projekte von Bildungseinrichtungen in Deutschland, die im Herbst 2017 beginnen.

Kinder liegen auf einer Europafahne

Erasmus+ fördert 209 neue Projekte von Bildungseinrichtungen in Deutschland

"Gerade in Zeiten, in denen Populisten in vielen Staaten europäische Errungenschaften in Frage stellen, sind persönliche Begegnungen junger Menschen und ihrer Lehrkräfte von großer Bedeutung. Ich wünsche deshalb allen Schulen und Bildungseinrichtungen einen guten Start in die europäische Projektkooperation", erklärte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Dr. Susanne Eisenmann, zum Start der neuen Erasmus+-Projekte..

Ab dem Schuljahr 2017/18 beginnen 209 Schulen und Bildungseinrichtungen in Deutschland mit ihrer europäischen Projektarbeit. Das ist das Ergebnis der Antragsrunde 2017 für Leitaktion 2 (Strategische Partnerschaften) des EU-Programms Erasmus+ im Schulbereich. In Deutschland koordinierte Projekte werden mit insgesamt 22,87 Millionen Euro gefördert. Hinzu kommen 133 deutsche Schulen und Einrichtungen, die als Partner in einer im Ausland koordinierten Erasmus+ Schulpartnerschaft mitwirken.

Mit 86 Prozent liegt die Förderquote in dieser Antragsrunde am höchsten, seit das Programm 2014 an den Start ging. Alle Anträge, die formal und inhaltlich die Mindestbedingungen erfüllen, können gefördert werden.

Unter den in Deutschland koordinierten Projekten befinden sich 192 Schulpartnerschaften, 11 Innovations-Partnerschaften und sechs Best-Practice-Partnerschaften. In den Projektthemen spiegeln sich die aktuellen Herausforderungen in Schule und Unterricht in Europa wider. Unter dem Titel "Jetzt bin ich dran" befasst sich zum Beispiel die Alfred-Delp-Schule in Hamm (Nordrhein-Westfalen) mit der Frage, wie Integration durch Partizipation und Inklusion gelingt. Um "Self-learning for Arab refugee children" geht es in einem Projekt der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg).

Ein vielversprechendes Signal gibt es auch für die kommende Antragsrunde: 2018 ist eine deutliche Erhöhung der Fördermittel für Erasmus+ angekündigt. Zudem soll die Antragsstellung für Erasmus+-Schulpartnerschaften deutlich vereinfacht werden, um mehr Schulen als bislang mit der EU-Förderung zu erreichen. Eine Übersicht aller geförderten Erasmus+-Projekte im Schulbereich ist auf der Website des PAD einsehbar.

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Opens internal link in current windowGeförderte Projekte 2017 im Programm Erasmus+ Schulbildung

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