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Ausgezeichnet: Projektarbeit intensiviert Schulpartnerschaften

Drei Schulen in Hamburg, Cuxhaven und Gemünden erhalten Geldpreise für beispielhafte Zusammenarbeit mit Schulen in Indien, im Senegal und Kosovo.

Projektzusammenarbeit ist ein Gewinn für Schulpartnerschaften

Beim Projektwettbewerb für Schulpartnerschaften, die der PAD aus Mitteln des Auswärtigen Amtes fördert, stehen die Preisträger 2016 fest. Der 1. Preis mit 1.500 Euro geht an das Amandus-Abendroth-Gymnasium Cuxhaven (Niedersachsen). In ihrem Projekt Opens external link in new window"Wasser - Grundlage des Lebens" mit der Birla High School in Kolkata (Indien) haben die Schülerinnen und Schüler das Thema Wasser umfassend bearbeitet und einen Forschungsbericht erstellt. Den mit 1.000 Euro dotierten 2. Preis erhält das Friedrich-List-Gymnasium in Gemünden (Bayern) für die Zusammenarbeit mit dem Loyola-Gymnasium in Prizren (Kosovo) zum Thema "Flüchtlinge". Die Schülerinnen und Schüler befassten sich in einer Videodokumentation mit der Entscheidung "Fliehen oder bleiben?" und engagierten sich für Flüchtlinge. Mit dem 3. Preis und 750 Euro wird die Projektarbeit des Gymnasiums Grootmoor in Hamburg und des Lycée Serigne Ahmadou Ndack Seck in Thiès (Senegal) zum Thema "Ernährung" ausgezeichnet. Die Erstellung eines Videofilms ermöglichte den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Erfahrung intensiver Gruppenarbeit, sondern leistete auch einen Beitrag zum Erwerb von Medienkompetenz. Die Auszeichnungen werden in den nächsten Wochen im Rahmen von Feierstunden durch das jeweilige Kultusministerium übergeben.

Seit 2010 schreibt der PAD für Schulpartnerschaftsprogramme, die aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert werden, einen Projektwettbewerb aus. Ziel ist es, projektorientierte Austauschbegegnungen zu unterstützen und für diese Art der Zusammenarbeit zu werben. Wie die Berichte vieler Schulen zeigen, leistet Projektarbeit einen wesentlichen Beitrag dazu, Austauscherfahrungen zu vertiefen. So lernen die Jugendlichen in der gemeinsamen Projektarbeit verschiedene, auch interkulturell bedingte Wege der Problemlösung kennen. Außerdem werden Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen vertieft und oftmals erfolgt eine gemeinsame Identifikation über das Thema der Projektarbeit, durch die kulturelle Schranken überwunden werden. Jährlich nehmen ca. 110 Schulen an dem Wettbewerb teil.

Opens internal link in current windowMehr Informationen über die Förderung weltweiter Schulpartnerschaften durch den PAD

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