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Demokratiebildung und internationaler Schulaustausch

An der PAD-Fachtagung "Förderung von demokratischer Bildung und Toleranz durch internationalen Schulaustausch" vom 13. bis 15. Mai 2018 in Weimar nahmen 220 Lehrkräfte und Bildungsfachleute aus Deutschland und dem europäischen Ausland teil. 

Tanzende Menschen in einem Saal

Die Konferenz tanzt!

Auf der diesjährigen PAD-Fachtagung "Förderung von demokratischer Bildung und Toleranz durch internationalen Schulaustausch" vom 13. bis 15. Mai 2018 in Weimar standen Expertenvorträge, Workshops und Projektpräsentationen auf dem Programm. Keynotes hielten Minister Helmut Holter, Präsident der Kultusministerkonferenz, Buchautor Jürgen Wiebicke und Kenan Güngör, Mitglied im Expertenrat für Integration im österreichischen Europaministerium.

In seiner Eröffnungsrede machte Minister Helmut Holter deutlich, dass der Tagungsort Weimar nicht nur Geburtsort der ersten Demokratie auf deutschem Boden ist, sondern auch zugleich Ausgangspunkt der Diktatur – und damit Ort mahnender Erinnerung ist. "Weimar ruft in uns wach, dass eine Demokratie nur überleben kann, wenn es genügend Demokraten gibt, die sie bejahen und leben," so Holter. "Wir müssen Strategien und Handlungsempfehlungen dafür entwickeln, wie wir mit demokratiegefährdendem Verhalten an unseren Schulen umgehen." Er zeigte sich überzeugt, dass "der internationale Austausch dabei Ziel und Instrument zugleich ist."

Der Leiter des PAD, Gernot Stiwitz, betonte, dass die Tagung besonders dazu diene, Impulse zu setzen und Projektideen zu entwickeln, wie Austausch einen Beitrag zur Demokratiebildung leisten kann. Beispielhaft hierfür wurde auf der Fachtagung das Erasmus+-Projekt der Europaschule am Fließ Schildow "Die Welt ist bunt – Die Kunst, zusammen zu leben" als "Projekt des Monats" ausgezeichnet.

Besondere Impulse erhielt die Tagung durch den Pianisten und Leiter der Other Music Academy in Weimar, Alan Bern. Er gestaltete gemeinsam mit der Sängerin Sveta Kundish den musikalischen Auftakt und vermittelte in seinem Workshop und im gemeinsamen Nigun-Singen und Tanzen zu jüdischer Melodien kreative Wege zu interkulturellen Begegnungen.      

Die positive Rückmeldung der Teilnehmenden zeigte, dass diese Tagung eine gute Möglichkeit bot, sich über die inhaltlichen Beiträge zu informieren und mit Kollegen und Kolleginnen verschiedenster Bildungseinrichtungen im In- und Ausland in Austausch zu treten.

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