Logo des pädagogischen Austauschdienst

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße zurücksetzen

schließen

Der Austausch geht weiter - auch digital

Die Grenzen in Europa sind wieder geöffnet, internationale Schulbegegnungen bleiben aber schwierig. Viele Schulpartnerschaften werden deshalb mit digitalen Mitteln und viel Kreativität fortgesetzt.

Schulkinder sitzen vor Computern mit Ansicht von Weltkarten

Interkultureller Austausch ohne Reisen: Es gibt auch digitale Möglichkeiten für internationale Schulprojekte. Foto: Rawpixel/Shutterstock.com

„Es ist wirklich großartig zu sehen, dass euer Erasmus+ Projekt weitergeht. Es war ja nicht so geplant, aber ihr habt ihr es spontan geschafft, Onlinekonferenzen zu organisieren – das finde ich klasse“, sagte Michael Teutsch von der Generaldirektion für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Kommission bei einem Onlineinterview mit Jugendlichen aus den Niederlanden, Litauen, Deutschland und Nordmazedonien.

Eigentlich sollten sich die Schülerinnen und Schüler im Erasmus+ Projekt „Traces of Otherness: Developing European Citizenship" gegenseitig an den vier Partnerschulen besuchen. Als diese Treffen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, suchten Stefanie Neidhardt vom Gymnasium Rutesheim in Baden-Württemberg und ihre europäischen Kolleginnen und Kollegen nach Alternativen. So kam es, dass die Jugendlichen seit April im Rahmen von Videokonferenzen mit europäischen „Celebrities“ diskutieren – unter anderem sprachen sie bereits mit Anna Deparnay-Grunenberg, einer Grünen-Abgeordneten des Europäischen Parlaments und dem ehemaligen Chef von Europol, Max-Peter Ratzel.

Teutsch erzählte im Videochat von seinen persönlichen Erfahrungen im Erasmus+ Auslandssemester in Italien, berichtete über seine Arbeit für die Europäische Kommission und nahm den Jugendlichen die Angst, dass die aktuelle Krise zu einer Kürzung von europäischen Fördermitteln im Bildungsbereich führen könnte. „Es gibt keine Pläne, in diesem Bereich die Ausgaben zu senken. Im Gegenteil: Mit dem neuen Erasmus+ Programm möchten wir, dass der europäische Austausch mit Erasmus+ auch an Schulen in einigen Jahren so normal sein wird, wie es im Hochschulbereich bereits jetzt der Fall ist. Auch die eTwinning-Plattform wird weiter entwickelt und ist in Europa teilweise schon in den Lehrplänen verankert. Wir hoffen, dass das neue Erasmus Programm auch bald vom Europäischen Parlament und vom Ministerrat verabschiedet wird.“

Gerade eTwinning erweist sich in der aktuellen Ausnahmesituation als tolle Möglichkeit, Projektarbeit mit Erasmus+ in virtuellen Räumen fortzusetzen und den internationalen Austausch nicht einschlafen zu lassen.

Darüber hinaus bietet der PAD aktuell mehrere Onlineveranstaltungen zu diesem Thema an – die Anmeldung erfolgt über die Veranstaltungsdatenbank.

 

Internationaler Austausch / Corona

Dank engagierter Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler geht der Austausch trotzdem weiter - mit vielen kreativen Ideen und digitalen Möglichkeiten. Lesen Sie mehr

Newsletter

Der PAD-Newsletter informiert regelmäßig über den internationalen Austausch im Schulbereich. Lassen Sie sich den Newsletter per Mail schicken

Veranstaltungen

Infoveranstaltungen, Fortbildungen und Kontaktseminare zum internationalen Austausch im Schulbereich. Online informieren und anmelden.

nach oben Seite drucken