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Deutsch unterrichten in den USA: Nachfolgeprogramm geplant

Zum Deutschlandjahr 2019 wird „Teaching German at US Schools“ durch ein Nachfolgeprogramm abgelöst. Angehende Lehrkräfte können weiterhin an US-amerikanischen Hochschulen Unterrichtserfahrung sammeln.

Gruppe Studierender im Freien

Die letzte Teilnehmergruppe bei "Teaching German at US Schools" bereitet sich auf die Ausreise vor

„Ich habe so viel gelernt wie bei keinem Praktikum zuvor in Deutschland, vielleicht sogar mehr als in meinen bisherigen Lebensjahren – eine neue Kultur, neue Lehrmethoden“, schwärmt Nisa Yazici. Die 26-Jährige studiert Lehramt an der LMU München und ist vor kurzem aus den USA zurückgekommen. Dort hat sie acht Monate lang im Bundesstaat Maine an einer Schule als „Teaching Assistant“ den Deutschunterricht unterstützt.

Ermöglicht wurde der Studentin ihre Auslandserfahrung durch das Pilotprojekt „Teaching German at US Schools“, das der PAD, gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, im Schuljahr 2018/19 ein letztes Mal durchführen wird.
Die Aussichten für weitere Lehramtsstudierende sind allerdings gut: In den USA startet im Oktober 2018 das Deutschlandjahr, eine Initiative des Auswärtigen Amts und des Goethe-Instituts. Sie soll dazu dienen, die Präsenz der deutschen Kultur in den USA zu verstärken und die Verbindung zwischen beiden Ländern zu fördern. Damit auch zukünftig Schulklassen in den USA mit jungen deutschen Muttersprachlern in Kontakt kommen können, ist ein Nachfolgeprogramm geplant: Ab dem Schuljahr 2019/2020 sollen wieder 15 deutsche Lehramtsstudierende aller Fachrichtungen für eine Dauer von acht Monaten (Oktober bis Mai) an US-amerikanischen Schulen eingesetzt werden. Unter dem Motto „Meet young Germany in your classroom“ wird den US-amerikanischen Jugendlichen durch die angehenden Lehrkräfte aus Deutschland so nicht nur Sprachkompetenz und Landeskunde, sondern auch Medienkompetenz vermittelt. Hierbei sollen, so die Planung, die Nutzung der Neuen Medien und die kritische Auseinandersetzung mit ihnen im Vordergrund stehen.

Bei der Aufgabe, ein aktuelles Deutschlandbild in den USA zu vermitteln, bekommt das Auswärtige Amt schon lange Unterstützung durch Studierende: Der PAD bietet im Rahmen des Programms für Fremdsprachenassistenzkräfte (FSA) angehenden Englischlehrkräften die Möglichkeit zu einem neunmonatigen Einsatz an einer US-amerikanischen Hochschule. Als German Language Teaching Assistant werden die Lehramtsstudierenden im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums gefördert, erhalten Einblicke in das amerikanische Hochschulsystem und seine Unterrichtsmethoden und nehmen auch an akademischen Kursen teil.

Angehende Englischlehrkräfte aus Deutschland können sich noch bis zum 1. November 2018 für einen Einsatz als FSA in den USA bewerben. Mehr Informationen zum FSA-Programm

Weitere Informationen zum Nachfolgeprogramm  „Meet young Germany in your classroom“ werden so bald wie möglich im Newsletter des PAD und auf der Website bekannt gegeben.

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