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Deutsch verbindet: PASCH-Mobil besucht Grundschule

An der Grundschule Neundorf in Plauen sind ausländische Lehrkräfte im Rahmen des Weiterbildungsprogramms zu Gast. Das PASCH-Mobil besucht die international aktive Schule auf seiner Jubiläumstour durch Deutschland.

Deutschlandkarte

Zum PASCH-Jubiläum besucht das PASCH-Mobil eine Grundschule in Plauen

Von einer großen Hotelakademie an eine kleine Grundschule – das ist ein ungewöhnlicher Schritt, den Marcela Gábrišová im Rahmen des PAD Weiterbildungsprogramm gewagt hat. Die Berufsschule in der slowakischen Stadt Piestany, an der sie als Ortslehrkraft arbeitet, bietet neben Ausbildungen im Bereich Hotelmanagement und Touristik auch das Deutsche Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz an. So haben die über 600 slowakischen Schülerinnen und Schüler der Hotelakademie die Möglichkeit, ein mehrmonatiges Auslandspraktikum in der Schweiz, in Österreich oder in Deutschland zu absolvieren. Um sie darauf gut vorbereiten zu können und selbst neue Impulse für ihren Unterricht zu sammeln, wird Lehrerin Marcela Gábrišová ein Jahr an der Grundschule Neundorf in Plauen verbringen.

Marcela Gábrišová ist nicht der erste internationale Gast: Die Grundschule im Vogtland (Sachsen) ist schon seit 2016 Gastschule im einjährigen Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeiterbildungsprogramm für ausländische Deutschlehrkräfte des PAD. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit ausländischen Lehrkräften ist Teil des Schulkonzepts.

Aber die Schulleiterin Iris Hadlich ist nicht nur daran interessiert, ausländische Lehrkräfte bei sich an der Schule aufzunehmen und damit "die Welt zu sich zu holen". Sie wollte auch selbst einen Einblick in das schulische Leben der ausländischen Lehrkräfte erhalten, die sie bei sich aufnimmt. So hat Iris Hadlich 2017 die Heimatschule ihrer damaligen armenischen Gastlehrkraft in Eriwan besucht  und dort im Unterricht hospitiert, Fragen der Schülerinnen und Schüler zu Deutschland beantwortet und einige Unterschiede bemerkt. "Personell ist die Schule sehr gut ausgestattet: Für den integrativen Unterricht steht viel zusätzliches Personal wie Physiotherapeuten und Sonderpädagogen zur Verfügung. Das Computerzimmer wird von einer Kollegin hauptberuflich betreut und ein Hausmeister ist 24 Stunden vor Ort." Als Fazit stellte die Schulleiterin nach ihrem Aufenthalt in Armenien fest: "Der Hospitationsaufenthalt in Eriwan lässt mich viele erlebte Situationen aus einem anderen Blickwinkel sehen und teilweise auch besser verstehen."

Eine gute Gelegenheit, sich über die Erlebnisse in einem anderen Land und einem anderen Schulsystem auszutauschen haben die Schulleiterin und ihre slowakische Gastlehrerin Marcela Gábrišová am 12. Juni, wenn das PASCH-Mobil in Plauen Station macht. An einem gemeinsamen Gespräch werden auch Vertreterinnen und Vertreter der sächsischen Bildungsagentur sowie Eltern teilnehmen.

Danach fährt das PASCH-Mobil weiter nach Berlin: Am 14. Juni findet dort die Preisverleihung des Wettbewerbs "Unsere Schule" im Haus der Kulturen der Welt statt.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterPAD und PASCH – mehr zum Jubiläum und den gemeinsamen Aktivitäten

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