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Deutscher eTwinning-Preis auf der DIDACTA verliehen

Der Präsident der Kultusministerkonferenz und Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat am 22. Februar 2019 auf der Bildungsmesse in Köln die Deutschen eTwinning-Preise an zehn Schulen verliehen.

Gewinner/-innen des Deutschen eTwinning-Preises auf der Bühne

Zehn Schulen freuen sich über den Deutschen eTwinning-Preis

Die jährlich vergebene Auszeichnung des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) honoriert die erfolgreiche europäische Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern.
„Bei aller Faszination für den rasanten digitalen Wandel dürfen wir nicht verkennen: Im Mittelpunkt von Schule und Unterricht steht nicht die Technik, sondern der Mensch. Der Einsatz von Tablets und Smartphones muss sich deshalb immer am pädagogischen Nutzen messen lassen. Die ausgezeichneten eTwinning-Projekte haben dies nicht nur in besonderer Weise geleistet, sondern überzeugen auch durch ihre europäische Dimension“, würdigte der Präsident der Kultusministerkonferenz die Arbeit der Schülergruppen. Die Gewinnerprojekte kommen von Schulen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Sie werden in drei Alterskategorien sowie einer Spezialkategorie prämiert. Insgesamt erhalten die Schulen Gutscheine im Gesamtwert von 14.500 Euro.

Das Projekt „The story of a 1 €uro coin“ der jüngsten Altersgruppe (4 bis 11 Jahre) überzeugte die Jury durch seine originelle Umsetzung: Die Klasse der Schillerschule Hannover (Niedersachsen) entwickelte zur 1-Euro-Münze gemeinsam mit den Partnern in Frankreich, Griechenland und den Niederlanden fantasievolle Geschichten und einen Stop-Motion-Film. In der Altersgruppe 12 bis 15 Jahre erreichte das Projekt „Treasuring Europe“ des Evangelischen Schulzentrums Michelbach (Baden-Württemberg) den ersten Platz. Die Jugendlichen erkundeten mit ihren Projektpartnern in Polen, Italien, Spanien und Griechenland das gemeinsame kulturelle Erbe. Unter anderem entwarfen sie eine interaktive Europakarte mit herausragenden Kulturerbestätten. Im erstplatzierten Projekt der Altersgruppe 16 bis 21 Jahre „People with special needs – Do not dis-able us“ am Berufskolleg Tecklenburger Land in Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen) befassten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Behinderung“. Sie versetzten sich in die Lage von Menschen mit Handicap und verglichen mit ihren Partnern in Griechenland, Bulgarien, Slowenien, Italien, Portugal und der Ukraine, welchen Stellenwert die Inklusion in ihren Ländern hat. Den Spezialpreis für „Schülerpartizipation“ erhielt das Projekt „Young European Journalists United“ vom Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium in Marl (Nordrhein-Westfalen). Sehr eigenständig haben die Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Italien und Spanien in internationalen Redaktionsteams zusammengearbeitet und eine gemeinsame Schülerzeitung erstellt.

eTwinning ist Teil des EU-Programms Erasmus+ und unterstützt die Zusammenarbeit von Schulen in Europa über das Internet. Europaweit sind derzeit über 200.000 Schulen bei eTwinning angemeldet.

Alle Preisträger finden Sie hier

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