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»Die europäische Idee lebt, wenn wir uns treffen«

Der PAD sprach mit Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen, über die Zukunft des Programms Erasmus+.

Porträt

Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen

"Internationalität und kulturelle Vielfalt gehören zu unserem Alltag und sind eine große Bereicherung: in der Schule, in der Freizeit, im Verein oder bei der Arbeit. Der gelebte Austausch und gegenseitiger Respekt sind für mich nicht wegzudenken", bekennt Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner im Gespräch mit dem PAD. Seit 2018 leitet er die Europaministerkonferenz und koordiniert die Interessen der deutschen Länder in Europaangelegenheiten. Dabei steht auch das Nachfolgeprogramm zu Erasmus+ auf der Agenda.

Dr. Stephan Holthoff-Pförtner hat in seiner Jugend im Ruhrgebiet erlebt, wie bereichernd und normal das Zusammenleben in Europa ist. "Wir sind mit Klassenkameraden aus Polen, Spanien, Portugal, Griechenland und Italien groß geworden und fanden daran nichts außergewöhnlich," so der Minister. Für die Zukunft ist er überzeugt, dass "die europäische Idee lebt, wenn wir uns treffen." Schülerinnen und Schüler sollten sich kennenlernen und im Austausch mit Gleichaltrigen Verständnis füreinander entwickeln. Er wünscht sich deshalb, dass möglichst viele junge Menschen bereichernde Lern- und Austauscherfahrungen machen. Europa zu erleben dürfe aber nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Gerade im Schulbereich böte Erasmus+ tolle Möglichkeiten, diesen europäischen Zusammenhalt zu fördern.

Lesen Sie das Interview mit Dr. Stephan Holthoff-Pförtner in unserer Reihe "Nachgefragt"

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