Logo des pädagogischen Austauschdienst

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße zurücksetzen

schließen

Diese Erasmus+ Projekte im Schulbereich werden gefördert

Die Ergebnisse der Antragsrunde 2019 für das EU-Programm Erasmus+ im Schulbereich sind nun bekannt: Insgesamt 54 Millionen Euro an Fördergeldern gehen in Deutschland an Schulen und weitere Bildungseinrichtungen

Begeisterte junge Frau vor Europaflagge

Erasmus+ für den Schulbereich: Die Vorbereitungen für die nächste Antragsrunde 2020 laufen bereits.

Nach jeder Antragsrunde im EU-Programm Erasmus+ veröffentlicht die Nationale Agentur im PAD Informationen zu den bewilligten Projekten. Die Zahl der geförderten Erasmus+ Projekte im Schulbereich ist auch 2019 wieder gestiegen: Viele Schulen und vorschulische Einrichtungen können von den aufgestockten Fördermitteln profitieren.

Auf der Liste der geförderten Mobilitätsprojekte für Schulpersonal (Leitaktion 1) finden sich diesmal über 600 Schulen und vorschulische Einrichtungen in ganz Deutschland. Das Projekt „Sprachen öffnen Türen“ der Robinson Grundschule in Brieselang (Brandenburg) wird beispielsweise mit insgesamt 25.445 € gefördert. Dieses Geld unterstützt europaweite Fortbildungen für Schulpersonal, die im Rahmen der nächsten eineinhalb Jahre durchgeführt werden. Die Berufliche Schule des Kreises Nordfriesland in Husum hingegen war mit ihrem Antrag für eine „Digitale Integrationsklasse“ erfolgreich. Für Mobilitätsprojekte erhält sie Fördermittel in Höhe von über 36.000 €.

Vom Deutschherren-Gymnasium im Aichach (Bayern) bis zur Staatlichen Regelschule „Friedrich Solle“ in Zeulenroda-Triebes (Thüringen) haben es auch 345 Schulen in ganz Deutschland geschafft, 2019 als koordinierende Einrichtung einen erfolgreichen Antrag für ein Schulpartnerschaftsprojekt (Leitaktion 2) zu stellen. Das Deutschherren-Gymnasium erhält beispielsweise  als koordinierende Einrichtung 13.473 € an Fördermitteln, insgesamt wird das einjährige Projekt europaweit mit über 38.000 € gefördert. Das thüringische Projekt „Together Europe Achieves More in School Success“ kann sich über eine Gesamtförderung in Höhe von über 141.000 € freuen, von denen im Verlauf der beiden Projektjahre über 34.000 € an die Staatliche Regelschule „Friedrich Solle“ als koordinierende Einrichtung ausgezahlt werden.

Sehr umfangreiche Projekte sind die Strategischen Partnerschaften im Konsortialprinzip, bei denen neben Schulen auch weitere Partner wie etwa Pädagogische Landesinstitute oder Universitäten beteiligt sind. In diesem Bereich wurden 20 erfolgreiche Anträge gestellt und bewilligt.

Die nächste Erasmus+ Antragrunde startet im Frühjahr 2020. Es empfiehlt sich allerdings, so früh wie möglich mit den Vorbereitungen zu beginnen. Interessierte können sich direkt an die für das jeweilige Bundesland zuständige Kontaktperson in den beauftragten Stellen wenden oder sich über die Erasmus+ Hotline des PAD unter 0800 3727 687 beraten lassen.

Hier finden Sie weitere Informationen über Erasmus+ Fortbildungsprojekte mit Leitaktion 1 sowie Erasmus+ Schulpartnerschaften und die Konsortialpartnerschaften im Rahmen der Leitaktion 2.

 

Newsletter

Der PAD-Newsletter informiert regelmäßig über den internationalen Austausch im Schulbereich. Lassen Sie sich den Newsletter per Mail schicken

nach oben Seite drucken