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Digitalpreis für drei bayerische Berufsschulen mit Erasmus+ Projekten

Ausschlaggebend war die europäische Projektarbeit: Drei berufliche Schulen in Bayern wurden für ihre innovative Schulentwicklung ausgezeichnet

Gruppenfoto: Friedberger FOS/BOS siegt beim Landeswettbewerb „isi Digital“

Erster Platz dank Erasmus+ Projektarbeit: Die Friedberger FOS/BOS wurde für ihren innovativen Umgang mit Tablets ausgezeichnet. Foto: Reiner Pohl

Wie kann Lehren und Lernen im digitalen Wandel ansprechend, anregend und nachhaltig gestaltet werden? Spannende Antworten auf diese schwierige Frage haben Schulen gefunden, die vom Bayerischen Kultusministerium mit dem Innovationspreis für Innere Schulentwicklung und Schulqualität „isi DIGITAL 2019“ geehrt wurden. Unter den ausgezeichneten „digitalen Vorreiterschulen in Bayern“ wurden in der Kategorie „Berufliche Schulen“ drei Plätze vergeben. Dabei eint die Preisträger eine Gemeinsamkeit: Jede der beruflichen Schulen hat ihre Schulentwicklung im Rahmen eines Erasmus+ Projekts vorangetrieben.

  • „Der intensive Austausch mit den österreichischen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen von mittlerweile drei Erasmus+ Projekten trieb den kontinuierlichen Prozess der Weiterentwicklung von Hardwareausstattung und Unterrichtsgestaltung voran. Der allgemeine Erfahrungsaustausch, gegenseitige Hospitationen im Unterricht und Workshops für Lehrkräfte erwiesen sich in diesem Zusammenhang als hilfreich“ – so schilderte die Staatssekretärin Anna Stolz in ihrer Laudatio das Engagement der Staatlichen Berufs- und Fachoberschule Friedberg, die den ersten Platz belegte. Das Erasmus+ Budget erlaubte der Schule unter anderem auch die Anschaffung eines Tabletkoffers mit 16 PCs, der vorwiegend in den Regelklassen intensiv eingesetzt wird.
  • Eine App für‘s Fahrradfahren – darum ging es beim Erasmus+ Projekt der Beruflichen Oberschule Holzkirchen. Die Schülerinnen und Schüler sollten eine Route zwischen ihrer Schule in Oberbayern und dem idyllischen Dorf Auer in Südtirol digital fürs Smartphone aufbereiten. Dabei überschritten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in vieler Hinsicht Grenzen – sowohl technisch als auch räumlich und geistig konnten sie ihren Horizont erweitern. „Durch die Programmierung, Pflege und Anwendung der Smartphone-App, die Kommunikation über andere moderne Medien, den Entwurf einer Homepage, das Erstellen eines Imagefilms, die Auseinandersetzung mit Themen wie Datenschutz und Medienethik wurden digitale Kompetenzen in bemerkenswerter Art und Weise gefördert,“ befand die Jury und zeichnete die Oberschule mit dem zweiten Platz aus.
  • Der dritte Preis ging an die Staatliche Berufsschule Bayreuth, die sich besonders intensiv mit dem Thema „E-Commerce“ auseinandergesetzt hat. Im Rahmen einer Erasmus+ Schulpartnerschaft gestalteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Jugendlichen aus Tschechien und Südtirol einen funktionstüchtigen, attraktiv gestalteten und rechtlich einwandfreien Onlineshop. Die Ergebnisse wurden auch als „Open Educational Ressources“ zur Verfügung gestellt und die Projektkoordinatoren gaben ihre Erfahrungen als Referenten in der Lehrerfortbildung weiter. Die Jury zeigte sich begeistert von der innovativen, kooperativen und nachhaltigen Arbeit der Kaufmännischen Berufsschule.

Der „i.s.i. – Innere Schulentwicklung und Schulqualität Innovationspreis“ wird von der Stiftung Bildungspakt Bayern gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus jährlich an insgesamt neun bayerische Schulen verliehen.
 
Pressemitteilung des Bayerischen Kultusministeriums zur Preisverleihung 2019

Die nächste Erasmus+ Antragrunde startet im Frühjahr 2020. Es empfiehlt sich allerdings, so früh wie möglich mit den Vorbereitungen zu beginnen. Interessierte können sich direkt an die für das jeweilige Bundesland zuständige Kontaktperson wenden oder sich über die Erasmus+ Hotline des PAD unter 0800 3727 687 beraten lassen.

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