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Eine Zwischenbilanz zu Erasmus+ Schulbildung

Zahlen und Daten des PAD zu den letzten drei Jahren zeigen, wie das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ in Deutschland von Schulen, Bildungsbehörden und Lehrkräften aufgenommen wird. 

Europa gestalten, Schule entwickeln

"Europa gestalten, Schule entwickeln" lautet das Motto, mit dem sich der PAD und die Kultusministerien und Senatsverwaltungen in den Ländern für eine weitere Verbreitung europäischer Schulpartnerschaften und Lehrerfortbildungen stark machen. Das Programm Erasmus+ läuft von 2014 bis 2020 und ist mit einem Budget in Höhe von 14,8 Milliarden Euro ausgestattet. Die Summe ist für die Bereiche Hochschule, Berufliche Bildung, Schulbildung und Erwachsenenbildung gedacht, 11,6 Prozent dieser Mittel kommen der Schulbildung zu Gute.

Die Auswertung der bisherigen Antragszahlen zeigt, dass seit dem Vorgängerprogramm für Lebenslanges Lernen (2007 bis 2013) die Zahl der Anträge für Schulpartnerschaften und Lehrerfortbildung stark zurückgegangen ist. Um die wichtigen Aufgaben im Umfeld des europäischen Integrationsprozesses aufgreifen zu können, muss die Zahl der geförderten Schulen erheblich gesteigert werden. Eine Mittelsteigerung muss mit einer deutlichen Vereinfachung der Antrags-, Abrechnungs- und Berichtspflichten für die beteiligten Einrichtungen einhergehen.

Für die Antragsrunde 2018 hat der PAD die Hoffnung, dass die Bemühungen um einfachere Antragstellung und transparente Information Früchte tragen und die Antragszahlen erstmals seit 2014 wieder steigen. Als positives Signal wertet der PAD das Ergebnis der diesjährigen Antragsrunde 2018 der Leitaktion 1, bei der die Schulen großes Interesse an europäischen Lehrerfortbildungen gezeigt haben. Danach hat sich die Nachfrage nach europäischen Fortbildungsprojekten im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Die in diesem Jahr bereitstehenden Mittel für deutsche Schulen, die im Vergleich zum Vorjahr um 3 Millionen Euro bzw. 42,5% auf rund 10 Millionen Euro gewachsen sind, können damit vollständig gewidmet werden.

Nächster Termin für europäisch engagierte Schulen ist jetzt der 21. März 2018. Bis zu diesem Datum können Online-Anträge auf Förderung einer Erasmus+ Schulpartnerschaft gestellt werden, die europäische Projektarbeit und Begegnungen von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften ermöglicht.

Die Broschüre "Europa gestalten, Schule entwickeln. Eine Zwischenbilanz zu Erasmus+ im Schulbereich" können Sie über die PAD-Website bestellen oder als Datei abrufen.

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