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Erasmus+ feiert!

Eine Festveranstaltung in Berlin würdigt Europas größtes Bildungs- und Austauschprogramm. Der PAD stellt in einem Video europäisches Engagement im Schulbereich vor.

Schulklasse mit Moderator auf der Bühne

Europa beginnt in der Schule – 30 Jahre europäische Bildungszusammenarbeit

Das Erasmus-Programm der Europäischen Union feiert seinen 30. Geburtstag. 1987 wurde es ins Leben gerufen, um den Austausch von Studierenden in Europa zu fördern. 657 deutsche Studentinnen und Studenten haben damals den zeitweisen Schritt ins Ausland gewagt.  Inzwischen sind es fast 1,3 Millionen Studierende, die über Erasmus für eine Zeit in einem anderen europäischen Land studiert haben. Das Förderangebot ist sukzessive für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler, für die Erwachsenenbildung und die außerschulische Jugendarbeit ausgeweitet worden. Mit Erasmus+ besteht nun seit 2014 ein gemeinsames EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Bis 2020 werden europaweit mehr als vier Millionen Menschen aus Hochschule, Schule, Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit und Sport mit Erasmus+ Auslandserfahrung gesammelt haben.

Bildung für Europa ‒ die beginnt im Klassenzimmer. Mit dem Programm SOKRATES I startete 1995 die europäische Zusammenarbeit für Schulen. Später wurde daraus COMENIUS. Die Anfänge der europäischen Bildungskooperation aber reichen weiter zurück. ARION hieß das erste Programm, das seit 1978 Expertinnen und Experten aus dem Schulbereich den Austausch in Europa ermöglichte. In einem Videoclip blickt der PAD, seit Programmbeginn Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich, zurück auf erfolgreiche COMENIUS- und Erasmus+-Projekte zur Schulbildung und lässt Akteure zu Wort kommen.

Die europäischen Bildungsprogramme fördern Lehren und Lernen, interkulturelle Begegnung und Zusammenarbeit in Europa. Dies würdigen heute Bundesbildungsministerin Johanna Wanka, Bundesjugendministerin Manuela Schwesig, die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Susanne Eisenmann und EU-Bildungskommissar Tibor Navracsics mit einer Festveranstaltung in Berlin.
„Keine andere Initiative hat eine ganze Generation von Europäerinnen und Europäern so geprägt“, sagte Bildungsministerin Wanka. "Es gibt keine leidenschaftlicheren Botschafter für ein gemeinsames Europa als Menschen, die selbst erfahren haben, wie bereichernd es ist, andere Kulturen kennen zu lernen." Auch die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und baden-württembergische Kultusministerin, Susanne Eisenmann, betonte, dass Europa für junge Menschen lebendig erfahrbar sein muss: "Erasmus+ bringt Europa und die europäische Idee ins Klassenzimmer. Als Präsidentin der Kultusministerkonferenz setze ich mich deshalb mit Nachdruck dafür ein, dass sich möglichst viele Schulen an Erasmus+-Projekten beteiligen können."

EU-Bildungskommissar Tibor Navracsics ist mit einem Impulsvortrag auf der Festveranstaltung vertreten. Auch die vier Nationalen Agenturen, die Erasmus+ in Deutschland umsetzen, halten mit Filmen und Gesprächsrunden einige Highlights aus der 30- jährigen Geschichte der europäischen Bildungsprogramme bereit. Zum Abschluss werfen Vertreterinnen und Vertreter aus Gesellschaft, Politik und Bildung in einer Podiumsdiskussion einen Blick in die Zukunft Europas.

Opens external link in new windowPAD-Video: Europa braucht Bildung – ein Blick in die Geschichte der europäischen Bildungsprogramme

Opens external link in new windowFestveranstaltung "30 Jahre Erasmus" – Informationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Opens external link in new windowEU-Kommission: Erasmus+ zeigt, was die EU für ihre Bürger tun kann

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