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Erasmus+ heißt Serbien willkommen

Nicht nur Lehrkräfte und Schulen aus EU-Mitgliedsstaaten können am Erasmus+ Programm teilnehmen: Auch weitere Länder sind beteiligt. Serbien ist 2019 als neues Programmland hinzugekommen.

Serbien ist neues Programmland bei Erasmus+

Mehr als nur Europa: Beim Erasmus+ Programm sind auch weitere Programmländer beteiligt. Serbien kommt 2019 neu dazu

„Wir sind glücklich, Serbien als Erasmus+ Programmland begrüßen zu dürfen,“ erklärte Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport Anfang Februar. Das Land auf der Balkanhalbinsel ist so noch rechtzeitig vor dem Ende der Antragsrunde 2019 offiziell zum EU-Programm hinzugekommen.

Serbien ist nicht das erste Erasmus+ Programmland außerhalb der EU: Deutsche Schulen konnten schon in der vorherigen Jahren Projekte mit Partnerschulen in Island, Norwegen, Liechtenstein, Türkei und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien durchführen. Auch Jobshadowing und Fortbildungen mit der Leitaktion 1 sind für pädagogisches Fachpersonal aus Deutschland in diesen Ländern möglich.

Darüber hinaus ermöglicht das Erasmus+ Programm deutschen Lehrkräften und Schulen, Projekte mit Bildungseinrichtungen in den sogenannten „Overseas Countries and Terretories“ (OCTs) durchzuführen. Die Sophie von Brabant Schule in Marburg beispielsweise fand eine ihrer Partnerschulen für das Projekt „DeciDE: Defending Europe – Teaching Democracy“ in der Karibik. Zwei Lehrkräfte flogen so im Januar nach Martinique und arbeiteten bei einem internationalen Projekttreffen in der Gemeinde „Le Lamentin“ gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Finnland, Griechenland, Zypern und Portugal an der Fragestellung, wie demokratische Prozesse und Demokratielernen im Unterricht umgesetzt werden kann. So ermöglicht es das Erasmus+ Programm auch, internationale Projekte durchzuführen, die sich nicht nur auf den europäischen Kulturraum beschränken.

Schulen, die für 2019 noch einen Antrag für eine Erasmus+ Schulpartnerschaft mit der Leitaktion 2 stellen möchten, haben bis zum 15. Februar die Gelegenheit, Projektskizzen einzureichen und dafür eine individuelle Beratung zu bekommen.

Anträge für Erasmus+ Projekte mit der Leitaktion 2 müssen via Onlineformular bis 21. März 2019 gestellt werden.

 

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