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„Erasmus sollte für Schulen den gleichen Stellenwert erhalten wie für Hochschulen“

Zur Zukunft des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ sprach der PAD mit Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister und Präsident der Kultusministerkonferenz 2019.

Porträt des Hessischen Kultusministers Prof. Dr. Lorz

Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister und Präsident der Kultusministerkonferenz 2019.

„Wer an einem Austausch teilgenommen hat, besitzt eine andere Sensibilität für Europa“, stellt Dr. R. Alexander Lorz im Interview fest. Programme wie Erasmus+ seien für die Zukunft eines vereinten Europas gerade in Zeiten von großer Bedeutung, da sich vermehrt Menschen von Europa abwenden würden und nationalstaatliches Denken wieder in den Vordergrund rückten.

Das EU-Programm Erasmus+ soll ab 2021 deutlich ausgeweitet werden: Das Budget soll verdoppelt werden und die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die an Austauschmaßnahmen teilnehmen können, soll sogar verdreifacht werden. Als Präsident der Kultusministerkonferenz unterstreicht Prof. Dr. Lorz, dass die Bundesländer im Herzen Europas gar keine andere Wahl haben, als den Austausch und die europäische Integration zu vertiefen. „Daher sind wir der Europäischen Kommission dankbar, dass immer mehr Mittel auch den Schulen zu Gute kommen“, so Prof. Dr. Lorz. Erasmus+ sei eine der unbestreitbaren Erfolgsgeschichten der EU und das größte Austauschprogramm der Welt, das aus den Bildungsbiografien vieler junger Menschen nicht mehr wegzudenken sei.

Prof. Dr. Lorz betont, dass die Länder ein Interesse haben, das Programm Erasmus+ konzeptionell und finanziell weiterzuentwickeln. Er stellt fest, dass „Erasmus perspektivisch für den schulischen Bereich den gleichen Stellenwert einnehmen sollte wie für die Hochschulen.“ Dabei müsse das Programm besser auf die Bedürfnisse von Schulen zugeschnitten werden. Gerade kleinere Schulen hätten Schwierigkeiten, die für die Antragstellung erforderlichen Sach- und Personalressourcen zu mobilisieren.

Lesen Sie das gesamte Interview mit Prof. Dr. Lorz

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