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Erasmus+ und BREXIT

Bald enden die Antragsfristen für europäische Schulprojekte. Was sollen Antragssteller angesichts des bevorstehenden EU-Austritts des Vereinigten Königreichs bei der Projektplanung beachten?

EU-Flagge und Flagge von Großbritannien mit Erasmus+ Logo

Erasmus+ und Brexit: Die Nationale Agentur berät und informiert Antragssteller im Bereich Schulbildung

Aktuelle Ergänzung:  Die Europäische Kommission hat am 31. Januar erste Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Erasmus+ Programm in Bezug auf den Brexit veröffentlicht.

Die Antragsrunde für die Leitaktion 2 bei Erasmus+ endet am 21. März 2019 – und der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU steht am 29. März bevor. Viele Schulen, die Erasmus+ Projekte planen, wenden sich mit Fragen an die Nationale Agentur im PAD, etwa: Können Lehrkräfte auch nach dem BREXIT noch an einer Hospitation oder einem Fortbildungskurs im Vereinigten Königreich teilnehmen? Kann eine Schule aus Deutschland Partner in einem Projekt werden, das von einer Schule des Vereinigten Königreichs koordiniert wird?

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass davon abhängen wird, ob der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU mit oder ohne ein Abkommen erfolgen wird. Zwischen der besten Option (Teilnahme des Vereinigten Königreichs am Programm Erasmus+ über den BREXIT hinaus auch am Nachfolgeprogramm ab 2021 bzw. zumindest Teilnahme an den Ausschreibungen des laufenden Programms bis 2020) und der ungünstigsten Option, in der ab dem Austritt am 30. März 2019 keine Aktivitäten des Programms im Vereinigten Königreich mehr gefördert werden können, sind viele Abstufungen denkbar.

Wenn Sie einen Antrag im Bereich der Leitaktion 1 stellen, ist das Risiko jedoch überschaubar. Im schlimmsten Fall müssten Aktivitäten, die im Vereinigten Königreich stattfinden sollen, dann an einem anderen Ort durchgeführt werden. Bei Leitaktion 2 lässt sich allgemein der Tipp geben, dass eine Partnerschaft auch ohne die Einrichtung aus dem Vereinigten Königreich die erforderliche Mindestanzahl an beteiligten Einrichtungen haben soll.

Auf keinen Fall sollten Schulen aus Sicht des PAD bereits jetzt bei der Planung der Projekte der Antragsrunden 2019 die Partner im Vereinigten Königreich komplett außen vor lassen. Allerdings muss jede Einrichtung in ihren Planungen das Risiko eines ungeordneten Austritts des Vereinigten Königreichs einkalkulieren und ggf. die weitere Durchführung danach ausrichten.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team der Nationalen Agentur gerne zur Verfügung

Hier finden Schulen und Lehrkräfte, die 2019 einen Antrag für ein Erasmus+ Projekt stellen möchten, allgemeine Informationen

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