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EU-Kommission zur Zukunft des Lernens

Die EU-Kommission hat Empfehlungen vorgelegt, die auf dem Europäischen Bildungsgipfel „Schaffung der Grundlagen für einen europäischen Bildungsraum: Für eine innovative, inklusive und wertebasierte Bildung“ am 25. Januar 2018 diskutiert werden sollen.

Empfehlungen der EU-Kommission zur Zukunft des Lernens

Bildung könne dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt und das Gefühl der Zugehörigkeit in der Europäischen Union zu fördern, gemeinsame Werte besser zu verstehen und sich für sie zu engagieren. Das stellte Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, am 17. Januar 2018 bei der Vorstellung der EU-Empfehlungen zur europäischen Bildungspolitik fest. "Die europäischen Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung müssen Menschen aus unterschiedlichsten Verhältnissen die richtigen Kompetenzen vermitteln, damit sie nicht nur im Beruf vorankommen und erfolgreich sein, sondern auch engagierte Bürgerinnen und Bürger sein können", so Navracsics.

Zwei Monate nach dem EU-Sozial-Gipfel in Göteborg schlägt die EU-Kommission eine Initiative zur Zukunft des Lernens vor. Sie empfiehlt, wie die Bildungssysteme der Mitgliedstaaten bei der Vermittlung von Schlüsselkompetenzen in der digitalen Bildung, bei der Förderung unternehmerischer Bildung aber auch von Grundkompetenzen wie Lesen und Schreiben, Fremdsprachen, Mathematik und Technik verbessert werden können.

Die Empfehlung über gemeinsame Werte, inklusive Bildung und die europäische Dimension von Unterricht und Lehre zielt darauf ab, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und einen Beitrag gegen Populismus, Fremdenfeindlichkeit und die Zunahme von Fake News zu leisten. Der Vorschlag stärkt auch die inklusive Bildung, um so eine gute Bildung für alle Schülerinnen und Schüler sowie die europäische Dimension im Unterricht zu fördern, damit Kinder sich auch Wissen über das gemeinsame Erbe Europas und Diversität aneignen und über die Arbeitsweise der EU Bescheid wissen. Um diese Ziele zu erreichen, will die Kommission Maßnahmen ergreifen, damit mehr virtuelle Austausche zwischen Schulen stattfinden können, insbesondere mithilfe von eTwinning und Mobilitätsprojekten im Schulbereich im Rahmen des Erasmus+-Programms.

Mehr Informationen im Portal der EU-Kommission

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