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Europäische Politik ins Klassenzimmer holen

Der EU-Projekttag als Videokonferenz: Wie so politische Bildung vermittelt werden kann, das zeigt auch Erasmus+ an Schulen. Demokratische Partizipation ist ein Schwerpunkt des neuen EU-Programms.

EU-Flagge und Tablet mit Politikern als Graphik, Symbolbild für EU-Projekttag an Schulen

Europäischer Austausch per Videokonferenz - dieses Konzept hat sich auch als digitale Alternative für Erasmus+ Projekttreffen bewährt.

Was sind demokratische Werte? Wie funktioniert die Europäische Union? Welchen Einfluss hat Politik auf mein Leben - und wie kann ich politische Prozesse beeinflussen? Um junge Menschen für die Europäische Union zu interessieren, initiierte Bundeskanzlerin Angela Merkel 2007 in Deutschland den EU-Projekttag an Schulen. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker bundesweit Schulen – von der Kanzlerin und den Kabinettsmitgliedern bis hin zu Landes- oder Europaparlamentariern, Bürgermeisterinnen oder Personen, die in EU-Institutionen arbeiten. 2021 finden die Begegnungen am EU-Schulprojekttag bundesweit am 14. Juni vor allem online statt.

Dass der Austausch zwischen Jugendlichen und Personen aus der Politik auch per Videokonferenz spannend und gewinnbringend ist, zeigten vor einem Jahr auf besonders eindrucksvolle Weise das Gymnasium Rutesheim (Baden-Württemberg) und seine Partnerschulen in Litauen, Nordmazedonien und den Niederlanden. Bei ihrem Erasmus+ Projekt tauschten sich die Jugendlichen mit zwei Abgeordneten des Europäischen Parlaments, dem ehemaligen Europol-Chef Max-Peter Ratzel und einem nordmazedonischen Politikwissenschaftler aus – einen Artikel darüber gibt es im Magazin des PAD „Austausch bildet“ nachzulesen. Im laufenden Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler das Projekt weitergeführt und Videos zu der Frage erstellt, wie ein idealer europäischer Staat für junge Menschen aussehen könnte.

„Teilhabe am demokratischen Leben“ ist ein Schwerpunkt im neuen Erasmus+ Programm ab 2021, wurde aber bereits in den vergangenen Jahren immer wieder im Rahmen internationaler Austauschprojekte an Schulen thematisiert. Eine Sammlung von gelungenen Schulprojekten, die bei Jugendlichen das Interesse an Politik und demokratischer Partizipation geweckt haben, finden Sie hier.

Für Lehrkräfte werden rund um den EU-Projekttag kostenloses Infomaterial und Anregungen für den Unterricht angeboten – vieles davon eignet sich auch als Inspiration für europäische Austauschbegegnungen mit Erasmus+ oder zur Vorbereitung darauf.

Kostenloses Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte

  • Jede Schule kann bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ein kostenloses Informationspaket zum EU-Projekttag bestellen. Darin sind verschiedene Publikationen, Karten und Plakate enthalten.
  • „Mach mich zu einem Europäer“: Dieses eTwinning Projektkit ist ein praxiserprobtes Konzept für ein Unterrichtsprojekt in Fremdsprachen, Gesellschaftskunde oder Kunst. Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe 12 bis 18 Jahre entwickeln im Rahmen eines Onlineprojekts auf der eTwinning Plattform ein Verständnis dafür, wie jeder Mitgliedsstaat etwas Besonderes zur Europäischen Gemeinschaft beitragen kann. Sie beschäftigen sich mit ihrer kulturellen Identität und lernen andere Europäerinnen und Europäer kennen.
  • Die kostenlose Erasmus+ Europakarte verschönert jedes Klassenzimmer und zeigt, wie Schülerinnen und Schüler mit dem EU-Programm Austausch erleben können.
  • Das Taschenbuch “Smart durch Europa“ vermittelt Schülerinnen und Schülern (Alter 8 bis 13 Jahre) auf unterhaltsame Weise grundlegende Informationen zu den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union: Was sind landestypische Gerichte? Welche Sehenswürdigkeiten und prominente Persönlichkeiten gibt es, welche Sprachen werden wo gesprochen und wie sehen die Länderflaggen aus? Lehrkräfte können die neue Publikation bei der Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn kostenlos bestellen oder sie als Onlineversion herunterladen.

Conference on the Future of Europe

  • Bereits seit Mitte April ist die digitale, mehrsprachige Plattform zur "Conference on the Future of Europe" online. Alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union können dort eigene Initiativen und Veranstaltungen als Impulse für Plenardebatten einbringen. Auch Fragen, die Schülerinnen und Schüler direkt betreffen, können hier diskutiert werden - beispielsweise, ob es in der EU ein Wahlrecht ab 16 Jahren geben sollte.

Weitere Informationen und Beratung zum EU-Programm Erasmus+ für Schulen und Kindergärten finden Sie hier.

 

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