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„Europäische Zusammenarbeit kann so einfach sein“

Der PAD sprach mit Ulrike Sturm, Englischlehrerin und Erasmus+ Moderatorin in Sachsen-Anhalt, über ihre Erfahrungen mit dem europäischen Bildungsprogramm und ihre Wünsche für die Zukunft von Erasmus+ ab 2021.

Porträt mit Logo Erasmus+ Schulbildung

Ulrike Sturm, Moderatorin für Erasmus+ und eTwinning in Sachsen-Anhalt. Bild: Privat

„Eine andere Sprache zu sprechen bedeutet weitaus mehr, als nur Vokabeln zu beherrschen.“ Mit dieser Überzeugung wirbt Ulrike Sturm bei Kolleginnen und Kollegen an Schulen in Sachsen-Anhalt für das Programm Erasmus+. Denn das europäische Bildungsprogramm ermöglicht Schülerinnen, Schülern wie auch ihren Lehrkräften das Lernen im europäischen Ausland und bietet ideale Bedingungen für Austausch und Fremdsprachenpraxis.

Ulrike Sturm ist seit vielen Jahren Moderatorin für Erasmus+ und eTwinning und hat reichhaltige Praxiserfahrungen mit Schulpartnerschaften und europäischer Lehrerfortbildung gesammelt. Wenn sie von ihren Schulprojekten berichtet und den Möglichkeiten, die das Programm bietet, springt der Funke ihrer Begeisterung schnell über. „Mit meinen Beispielen mache ich anschaulich, was für eine Schule alles möglich ist. Europäischer Austausch kann so einfach sein“, sagt Ulrike Sturm.

Sie empfiehlt den Lehrerinnen und Lehrern auch, dass sie mit einer Förderung durch Erasmus+ einmal in einem anderen Land unterrichten. Das erweitere den eigenen Blick. „Ich muss immer wieder über den Tellerrand schauen, Ideen mitnehmen und eigene weitergeben. Nur wer auch auf begeisterte Kolleginnen und Kollegen trifft, verliert das eigene Feuer nicht.“

Vom zukünftigen Erasmus+ Programm, das 2021 in Kraft treten soll, erhofft sie sich weniger Verwaltungsaufwand und noch mehr Chancen für europäischen Austausch. „Die EU-Kommission sollte bei allen neuen Regularien immer daran denken, dass an Schulen Lehrer arbeiten und keine ausgebildeten Anwälte und Ökonomen. Schulen arbeiten für und mit Kindern und dürfen nicht im Verwaltungsaufwand ersticken. Der muss reduziert werden.“

Lesen Sie hier das Interview

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