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Europäischer Austausch geht online weiter

Die Oberschule Bad Düben (Sachsen) hat wie viele Schulen im Herbst ihr neues Erasmus+ Projekt begonnen. Da gegenseitige Besuche derzeit nicht möglich sind, setzen die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler auf digitale Alternativen.

Videokonferenz im Klassenzimmer: Schülerinnen und Lehrerin starten Erasmus+ Schulprojekt online

Wie an viele Schulen beginnt auch in Bad Düben das Erasmus+ Projekt zunächst online. Foto: LVZ/Steffen Brost

Eigentlich sollte im Herbst wieder internationales Flair durch die Oberschule Bad Düben in Nordsachsen ziehen: Partnerschulen aus Slowenien, Italien und Polen waren zum Start des neuen Erasmus+ Projekts eingeladen. Doch die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung: "Unsere Partnerschulen befinden sich im Lockdown und unterrichten online. Nur im polnischen Sosnowiecz darf in kleinen Gruppen unterrichtet werden. Deswegen haben wir uns letztlich auch für eine Onlinevariante entschieden", berichtet Projektkoordinatorin Petra Wolle.

Recycling, Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Nun schalten sich die Schulen digital zusammen und arbeiten an dem gemeinsamen Projekt, das sich mit Recycling, Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigt. "Da alle wir technisch gut ausgestattet sind, funktioniert das wunderbar. So können wir jeden Tag live Unterricht mit im Klassenraum installierten Webcams und digitalen Tafeln machen", erzählt Lehrerin Caprice Boost.
An dem Erasmus+ Projekt nehmen vorrangig Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse teil. Sie beschäftigen sich zum Beispiel mit dem Thema "Strom und Wasser sparen", planen einen Grünen Tag und eine Altpapiersammlung, von deren Erlös ein Baum an der Schule gepflanzt werden soll. "Dazu machen die Schülerinnen und Schüler selbst Präsentationen und stellen sich diese gegenseitig vor. Dazu kommen noch Plakate und ein Umweltspiel, das wir basteln", erklärt Caprice Boost.

Seit 18 Jahren europäisch engagiert

Auch das nächste geplante Treffen im Februar in Italien ist bereits wegen Corona abgesagt worden. Derzeit tüfteln die Lehrkräfte deshalb an einem weiteren Onlineformat und hoffen darauf, dass im nächsten Jahr noch ein gegenseitiger Besuch möglich sein wird. Die Bad Dübener Oberschule trägt den Titel „Europaschule“: Bereits seit 18 Jahren nutzt die Schule im Rahmen des Erasmus+ Programms und des Vorgängerprogramms die Fördermittel der EU-Kommission für europäischen Austausch.

Steffen Brost berichtete für die Leipziger Volkszeitung über den Start des Erasmus+ Projekts.

Mehr Informationen über das EU-Programm Erasmus+ für den Schulbereich und die nächste Akkreditierungsrunde für Schulen finden Sie hier, außerdem haben wir eine Sammlung von Ideen und Anregungen für digitalen Austausch mit Partnerschulen im Ausland zusammengestellt.

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