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Europäischer Austausch im grünen Bereich

Von alternativer Energiegewinnung bis Upcycling: Umweltschutz und Nachhaltigkeit stehen beim EU-Programm Erasmus+ ab 2021 noch stärker im Fokus und werden schon jetzt bei vielen Austauschprojekten im Schulbereich thematisiert.

Schüler auf grünem Hügel halten europäische Fahnenkette, daneben ist Erasmus+ Logo

Mit #GreenErasmus beschäftigen sich auch die Schülerinnen und Schüler dieser Erasmus+ AG. Foto: Gesamtschule Hardt (NRW)

Nicht erst seit „Fridays for Future“ sind Klimawandel und Umweltschutz wichtige Themen an den Schulen. Es geht um die Zukunft der Menschen weltweit - ein guter Grund für Kinder und Jugendliche, sich damit auch im Rahmen internationaler Projektarbeit auseinanderzusetzen. Unter dem Motto #GreenErasmus hat auch das ab 2021 neu aufgelegte EU-Programm Erasmus+ hier einen neuen thematischen Schwerpunkt gesetzt. Zahlreiche inspirierende Beispiele zeigen bereits jetzt, wie vielfältig und kreativ der Austausch zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit sein kann.

Umweltfreundlich Europa erkunden

Energiesparen und Upcycling als europäische Themen

  • Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse der Oberschule Bad Düben (Sachsen) beschäftigen sich im Rahmen ihres Erasmus+ Projekts unter anderem mit dem Thema "Strom und Wasser sparen". Sie planten einen Grünen Tag und eine Altpapiersammlung, von deren Erlös ein Baum an der Schule gepflanzt werden soll. "Dazu machen die Schülerinnen und Schüler Präsentationen und stellen sich diese gegenseitig auf Englisch vor. Dazu kommen noch Plakate und ein Umweltspiel, das wir basteln", erklärt Lehrerin Caprice Boost.
  • „Was machen deine Schule und du für die Umwelt?“ fragten sich die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Eifel. Gemeinsam mit Jugendlichen vom Vitus Collège in Hussum (Niederlande), dem Collège Val de Charente in Ruffec (Frankreich) und dem Athénée Royal in Soumagne (Belgien) wurden sie zu Umweltdetektiven und Detektivinnen, die einen nachhaltigeren Schulalltag entwerfen. Die für die jeweilige Region und Schule umsetzbaren Ideen wurden dann im Leitfaden „Wege zur Nachhaltigkeit von weiterführenden Schulen in Europa“ gebündelt. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten gegenseitige Besuche nicht stattfinden, stattdessen traten die Schülerinnen und Schüler im März 2021 in einen dreitägigen virtuellen europäischen Austausch miteinander. Jede Gruppe hatte Aufgaben für die europäischen Partner vorbereitet, wie beispielsweise ein Geschenk mit haushaltsüblichen Abfällen zu verpacken oder ein neues Kleidungstück aus alten Kleidern und Stoffresten zu kreieren.
  • Das Erasmus+ Projekt der Schillerschule in Frankfurt dreht sich darum, nachhaltigere und umweltfreundlichere Lebensweisen zu erkunden und die Erkenntnisse in einem Buch zusammenzufassen. Dafür sollten jeweils fünf Schülerinnen und Schüler Partnerschulen in Schweden, Frankreich und Holland besuchen, um sich dort mit anderen Jugendlichen auszutauschen. Die Begegnungen mussten zwar aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden, aber aktiv wurden die Jugendlichen trotzdem: Sie zeichneten ihren ökologischen Fußabdruck mit Kreide auf dem Pausenhof und entwickelten Ideen für Upcycling, die sie auch auf der Schulwebsite vorstellen. Noch mehr einfache Anleitungen für nachhaltige Bastelprojekte, beispielsweise zum Upcycling von Kleidungsstücken, bietet die Website des Erasmus+ Projekts „Chic and Craft“.

Mit eTwinning Onlineprojekten gegen Plastikmüll

  • Ein besonders anschauliches Thema aus dem Alltag ist die Vermeidung von Plastikmüll. Das eTwinning Projektkit „Say no to plastic pollution“ gibt Lehrkräften Anregungen, wie sie mithilfe von digitalem Austausch auf der eTwinning Onlineplattform das Umweltbewusstsein von Grundschulkindern wecken können.
  • Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 19 Jahren aus Frankreich, Deutschland und den Niederlanden beschäftigten sich bei einem eTwinning Projekt einer beruflichen Schule sechs Monate lang mit der Frage, wie die Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll gestoppt werden kann. In einem Videoclip berichten die jungen Erwachsenen darüber, wie sie ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren, ihre Erkenntnisse medial auf Englisch aufbereitet haben und sich darüber online austauschen.
  • Auf der Website des School Education Gateway gibt es noch mehr Beispiele für Projekte, die "Bildung für nachhaltige Entwicklung" im Rahmen von europäischem Austausch aufgreifen und zeigen, wie Jugendliche und Kinder für Umwelt- und Ressourcenschutz sensibilisiert werden können.

Internationales Kontaktseminar zu #GreenErasmus für Lehrkräfte

Im März 2021veranstaltete der PAD ein internationales Onlinekontaktseminar zum Thema “Green Erasmus, green mobility, green schools". Lehrkräfte konnten dort europäische Partner für gemeinsame Erasmus+ Schulprojekte zum Thema Umweltschutz finden und bereits die ersten Schritte planen. Sie erhielten Informationen zum neuen Erasmus+ Programm ab 2021 und bekamen eine Einführung in die eTwinning Onlineplattform.

Internationaler Austausch / Corona

Dank engagierter Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler geht der Austausch trotzdem weiter - mit vielen kreativen Ideen und digitalen Möglichkeiten. Lesen Sie mehr

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