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Europatag, Europawoche und Europawahl: Internationale Projektarbeit motiviert junge Wählerinnen und Wähler

Der PAD unterstützt Schulen im Vorfeld der Europawahl dabei, mehr Europa ins Klassenzimmer zu bringen und die eigene Projektarbeit zu präsentieren. Das EU-Programm Erasmus+ und die Plattform eTwinning bieten vielfältige Möglichkeiten zu europäischem Austausch im Schulbereich.

Stefanie Schwrtzina und Ulrich Hausmann betreuen die Projektgruppe Internationale Beziehungen der Walther-Groz-Schule

Stefanie Schwrtzina und Ulrich Hausmann stellen im Rahmen des Europatags die europäische Projektarbeit an der Walther-Groz-Schule vor.

Am 9. Mai 1950 hielt der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vorstellung von einer neuen Form der politischen Zusammenarbeit in Europa erläuterte – eine Zusammenarbeit, die Kriege zwischen europäischen Nationen unvorstellbar machen sollte. Schumans Vorschlag gilt als Auftakt zu dem, was heute die Europäische Union ist. Der 9. Mai wird deshalb als Europatag gefeiert. Auch Schulen nutzen diesen Anlass, um bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Interesse für Europapolitik zu wecken.

An der Walther-Groz-Schule in Albstadt (Baden-Württemberg) gibt es sogar eine Projektgruppe „Internationale Beziehungen“, die von Stefanie Schwrtzina, Carmen Bock und Ulrich Hausmann geleitet wird. Die drei Lehrkräfte haben mit den Berufsschülerinnen und Berufsschülern im gesamten Schulhaus Plakate aufgehängt, auf denen Wissenswertes zur Europäischen Union zusammengefasst wird.  Dazu gibt es ein Onlinequiz, bei dem die Schülerinnen und Schüler per Smartphone ihr Wissen testen können. Am Europatag werden die europäische Projektarbeit mit Erasmus+ und eTwinning an der Schule vorgestellt. „Wir möchten den Schülerinnen und Schülern damit Europa näherbringen und sie dazu motivieren, an der Europawahl teilzunehmen“, erklärt Hausmann. „Da wir eine berufliche Schule sind, sind die meisten unserer Schülerinnen und Schüler im Wahlalter, insgesamt etwa 500 junge Wählerinnen und Wähler.“

Auch Jugendliche, die am 26. Mai noch nicht das Europäische Parlament wählen dürfen, werden an vielen Schulen im Rahmen einer U-18-Wahl einbezogen. Das Giebichenstein-Gymnasium "Thomas Müntzer" in Halle (Sachsen-Anhalt) hat sogar ein ganzes Erasmus+ Projekt rund um die Europawahl organisiert und möchte mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler an vier Schulen zur Teilnahme an der Juniorwahl bewegen. Ob und wie das gelingt, das können Sie auf unserem Blog zum Projekt „Youth vote for Europe“ mitverfolgen.

Sie möchten ebenfalls die internationalen Projekte an Ihrer Schule vorstellen und auf die anstehende Europawahl aufmerksam machen? Hier finden Sie weitere Tipps, Anregungen und Unterrichtsmaterial.

 

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