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Feuer und Flamme für Erasmus+

Der Funken für europäischen Austausch ist an der Hellweg-Schule Bochum übergesprungen – auch im wörtlichen Sinne: Bei einem Fotoshooting für den PAD führten Chemielehrer Lars Moser und seine Klasse explosive Experimente durch.

Schülerinnen und Schüler führen in Chemiesaal ein Experiment mit einer Stichflamme durch

Beim Fotoshooting führten Chemielehrer Lars Moser und seine Schülerinnen und Schüler an der Hellweg-Schule Bochum spektakuläre Experimente durch. Foto: PAD/Gloger

„Ma.t.che.s. – Make the Chemistry sexy“ so lautete der Titel des ersten Erasmus+ Projekts, für das Chemielehrer Lars Moser und die Hellwegschule Bochum von der Nationalen Agentur im PAD mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet wurden. Der Name war dabei Programm: Die Schülerinnen und Schüler ermittelten in einer Umfrage zunächst, was die Chemieskeptiker unter ihnen vermissten, um mit Spaß bei der Sache zu sein. Gemeinsam mit Partnerschulen in Polen, Spanien, Griechenland und der Türkei entwickelten sie dann attraktive Ideen für den Chemieunterricht: Sie stellten spannende Experimente zusammen, trugen einen Wettstreit mit selbst gebauten Raketen aus, konzipierten ein Theaterstück und stellten historische Fotos berühmter Chemiker nach. Auch die Lehrkräfte tauschten sich aus: Bei Hospitationen erhielten sie Einblicke in den Chemieunterricht der Partnerschulen und profitierten von Beispielen guter Praxis. Unterstützt wurden sie dabei von ortsansässigen Universitäten, die ihr Projekt wissenschaftlich begleiteten.

Die daraus entstandene Projektwebsite mit Unterrichtsmaterialien in sechs verschiedenen Sprachen gibt es noch immer und auch die Begeisterung für europäische Projektarbeit ist geblieben. Mit großem Enthusiasmus begrüßten Lars Moser und seine Schülerinnen und Schüler deshalb auch die Idee des PAD, ein Fotoshooting an der Hellweg-Schule durchzuführen. Mit Bunsenbrennern, bunten Reagenzien und explosiven Experimenten lieferten sie für den PAD-Fotographen Marcus Gloger spektakuläre Fotomotive, die dieser professionell in Szene setzte.

Gerne will die Schule damit auch einen Beitrag dazu leisten, mehr Lehrkräfte aus naturwissenschaftlichen Fächern für europäische Projektarbeit zu begeistern. „Die sind bisher eher Erasmus+ Muffel - wohl auch, weil viele Europa und das Programm eher mit Themen aus dem Bereich der Gesellschaftswissenschaften oder Kultur assoziieren“, vermutet Lars Moser. Aber sein Experiment zeigt: Nicht nur Chemie kann durchaus „sexy“ und sehr fotogen sein, sondern auch europäische Projektarbeit ist eine attraktive Angelegenheit!

Auf ihrer Website hat die Hellweg-Schule einen Bericht zum Fotoshooting sowie ein Making-of-Video veröffentlicht.

Die neue Akkreditierung für das Erasmus+ Nachfolgeprogramm ab 2020 bietet Schulen und vorschulischen Einrichtungen die Möglichkeit, zukünftig mit einem vereinfachten Verfahren Mittel für europäische Mobiltäten zu beantragen.

Informieren Sie sich jetzt und stellen Sie bis zum 29. Oktober 2020 einen Antrag auf Akkreditierung.

 

Internationaler Austausch / Corona

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