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Freundschaft zwischen Israel und Deutschland

Das Johannes-Rau-Stipendienprogramm ermöglicht seit 20 Jahren Begegnungen zwischen israelischen und deutschen Jugendlichen. Zum Jubiläum erscheint eine Broschüre mit persönlichen Geschichten und Erfahrungen.

Stipendiat aus Israel mit ehemaligem deutschem Gastschüler

Eine dauerhafte Freundschaft: Eran aus Tel Aviv lernte den gleichaltrigen Sebastian bei seinem Aufenthalt als Stipendiat in Deutschland kennen. Foto: Privat

Musik verbindet: Diese Erfahrung machte Eran, ein junger Israeli mit einem Faible für klassische Komponisten und Gesang, als er 2010 als Johannes-Rau-Stipendiat nach Deutschland kam. Während des Seminars in Berlin gemeinsam mit den deutschen Gastgeschwistern lernte er Sebastian aus Dinslaken kennen, der sich für Trompete und Oper begeistert. Mit ihm steht er noch heute in Kontakt, wenn es die Zeit ihm erlaubt. Denn inzwischen spielt Eran in zahlreichen Toporchestern, singt im Chor der renommierten Israeli Opera ‒ und ist dafür vielfach ausgezeichnet worden.

Die Geschichte von Eran und Sebastian findet sich in der zweisprachigen Broschüre „20 Jahre Johannes-Rau Stipendienprogramm“, die anlässlich des Jubiläums veröffentlicht wurde und kostenlos online oder per Post erhältlich ist.

Porträtiert werden darin zehn ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Israel und Deutschland, die während ihrer Schulzeit an dem Programm beteiligt waren. Sie alle zeigen, wie solche Begegnungen Freundschaften ermöglichen ‒ und damit dem Anliegen des Programms gerecht werden, wonach Schülerinnen und Schüler „gemeinsame Erfahrungen machen, neue Perspektiven kennenlernen und miteinander in einen offenen Austausch treten“ sollen, wie die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Britta Ernst, in ihrem Grußwort betont.
Das Stipendiatenprogramm geht auf eine Anregung des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau während seines Staatsbesuchs im Februar 2000 in Israel zurück. Seitdem werden jedes Jahr 20 israelische Schülerinnen und Schüler für etwa zwei Wochen nach Deutschland eingeladen. Qualifiziert haben sie sich durch einen Aufsatzwettbewerb und ein Auswahlgespräch, das die Deutsche Botschaft Tel Aviv organisiert. In den vergangenen 20 Jahren hatten somit rund 400 Jugendliche die Gelegenheit, sich ein aktuelles Bild von Deutschland zu verschaffen – und mit jungen Deutschen ins Gespräch zu kommen.

Erfahren Sie hier mehr über das Johannes-Rau-Stipendium.

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