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Gut vorbereitet für Schulpartnerschaften mit den USA

Lehrkräfte im German American Partnership Program (GAPP) nahmen an der Einführungstagung des PAD vom 16. bis 18. April in Bonn teil. 

Gruppe spielt miteinander

Übung in interkultureller Teamarbeit bei der Fortbildung in Bonn

"Für deutsche Schulen ist der Austausch mit den USA immer noch enorm attraktiv. Aber um längerfristig Begegnungen zu koordinieren, haben Lehrkräfte im Vorfeld viele Fragen und können die Unterstützung erfahrener Kolleginnen und Kollegen gut gebrauchen",  ist die Erfahrung von Susanne Schwarzenberg, Leiterin des Referats für bilaterale Schulpartnerschaften im PAD. Damit die Zusammenarbeit der GAPP-Schulen mit ihren amerikanischen Partnern klappt und alle Beteiligten vom Austausch profitieren, veranstaltet der PAD alle zwei Jahre eine Einführungstagung für neu ins Programm aufgenommene Lehrkräfte. In diesem Jahr fand die Veranstaltung vom 16. bis 18. April im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn statt.

Der Austausch mit den USA hat beim PAD Tradition: Seit 1983 fördert der PAD im Auftrag des Auswärtigen Amts Partnerschaften zwischen deutschen und amerikanischen Schulen. Zuschüsse werden dabei für die Aufenthalte deutscher Schülergruppen an Schulen in den Vereinigten Staaten vergeben. Begleitet werden die Jugendlichen von deutschen Lehrkräften, die im Rahmen von GAPP häufig auch selbst interessante neue Erfahrungen machen. Die USA sind nicht nur Disneyland, Washington und Nationalparks – auch Kleinstädte im Mittleren Westen gehören dazu, genauso wie familiäre landwirtschaftliche Betriebe in Wyoming oder Großstädte mit großer kultureller und ethnischer Vielfalt.

Der Austausch der "Neueinsteiger" mit erfahrenen Lehrkräften hilft dabei, immer wiederkehrende Probleme im Vorfeld zu vermeiden. "Die Schüler aus den USA haben häufig schon einen Führerschein und sind es gewohnt, überall selbst mit dem Auto hinzufahren. Wenn sie in Deutschland auf die Gasteltern angewiesen sind, ist das für sie schwierig", berichtete beispielsweise eine Lehrerin der Europaschule Wörth. Eine andere Kollegin hatte die Erfahrung gemacht, dass die deutschen Schülerinnen und Schüler wesentlich selbstständiger sind als ihre gleichaltrigen amerikanischen Partner. "Sie sind es gewohnt, eigenständiger zu entscheiden. Wenn sie sich dann zum Beispiel bei den Gasteltern nicht abmelden, bevor sie etwas unternehmen, führt das gelegentlich zu Problemen."

Neben Informationen und Erfahrungsaustausch zur praktischen Durchführung der Austauschbegegnungen gab es für die Lehrkräfte auch eine Einführung zur interkulturellen Teamarbeit, einen Workshop zu Projekten aus dem ästhetisch-künstlerischen Bereich und sogar eine kleine Einführung in die Kunst des Line Dance. Das Fazit einer Teilnehmerin: "Für mich war die Fortbildung 'überlebenswichtig', ich habe jetzt das Gefühl, ich schaffe das!"

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGerman American Partnership Program

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