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"I can't wait to see all of you again"

Podcasts aufnehmen, an einem E-Book arbeiten oder gemeinsam Ideen bei eTwinning sammeln – das Europagymnasium Kerpen bleibt auch während der Coronakrise im Austausch mit seinen Erasmus+ Partnerschulen.

 

Lehrerin Estrella Löwe-López steht vor einer Europakarte

Estrella Löwe-López koordiniert am Europagymnasium Kerpen das Erasmus+ Projekt "PLANS – Planning Learning Approaches for Nowadays Students“. Foto: Löwe-López

"Thank you for one of the best weeks of my life" oder "I can't wait to see all of you again" - kleine Nachrichten auf Englisch und gemeinsame Erinnerungsfotos helfen den Schülerinnen und Schülern vom Europagymnasium Kerpen,  ihre neuen Freundschaften im Ausland aufrecht zu erhalten. „Die Erasmus+ Erfahrung beginnt für die Schülerinnen und Schüler ja eigentlich erst so richtig mit dem ersten Besuch bei der Partnerschule. Unser Erasmus+ Projekt lief gerade erst ein halbes Jahr, wir hatten uns im Februar zum ersten Mal gemeinsam in Spanien getroffen – und dann kam Corona“, fasst Estrella Löwe-López die Situation zusammen.

Digitale Möglichkeiten für den Unterricht gemeinsam ausprobieren

Am Europagymnasium Kerpen koordiniert die Lehrerin das Projekt „PLANS – Planning Learning Approaches for Nowadays Students“, bei dem vier Partnerschulen aus Spanien, Portugal, Rumänien und der Tschechischen Republik beteiligt sind. Das Thema der gemeinsamen Projektarbeit ist aktueller denn je: Es geht darum, digitale Möglichkeiten für den Unterricht gemeinsam auszuprobieren und zu nutzen.  Auf der Website des Projekts gibt es bereits schöne Eindrücke vom ersten Treffen am Instituto de Enseñanza Secundaria Sierra De la Grana in der spanischen Stadt Jamilena.

„Meine Schülerinnen und Schüler sind traurig, dass sie die anderen Jugendlichen jetzt nicht wie geplant in Rumänien wiedersehen werden“, sagt Löwe-López. „Trotzdem versuchen wir, den Kontakt am Leben zu halten und am Projekt weiterzuarbeiten.“  Die älteren Schülerinnen und Schüler bereiten auch von zuhause aus Materialien vor. Zwei Mädchen nehmen einen Podcast auf, andere Jugendliche bereiten eine digitale Schnitzeljagd vor und sammeln auf der europäischen eTwinning Plattform Ideen für ein E-Book und eine gemeinsame Choreografie zum bereits fertigen Projektsong.

„Einen Erasmus+ Schüler mieten“

Für die Europawoche im Mai hatte Löwe-López eigentlich geplant, am Europagymnasium Kerpen einen „Markt der Möglichkeiten“ zu veranstalten, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre ersten Ergebnisse aus dem Erasmus+ Projekt präsentieren können. Außerdem sollen ihre Kolleginnen und Kollegen zukünftig einen „Erasmus+ Schüler mieten“ können. „Die Idee dabei war, dass einzelne Jugendliche zu Expertinnen und Experten für den Einsatz von Apps im Unterricht werden. Wenn eine Kollegin oder ein Kollege die entsprechende App einsetzen möchte, dann können sie in den Unterricht kommen und erklären, wie es funktioniert“, erläutert Löwe-López. Auch diese Idee ist, wie die geplanten internationalen Treffen, nicht abgesagt, sondern soll möglichst bald umgesetzt werden, wenn sich der Schulalltag wieder normalisiert hat.

 

Internationaler Austausch / Corona

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