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Im Austausch mit Osteuropa und dem Baltikum

Für Partnerschaften mit Schulen in Mittel-, Südost- und Osteuropa sowie dem Baltikum gibt es beim PAD verschiedene Programme. Gefördert werden sowohl Begegnungen als auch Onlineprojekte.

Junge Frau vor gezeichneter Europakarte mit Friedenssymbolen

Austausch mit Osteuropa und dem Baltikum: Eine bereichernde Erfahrung. Bild: PAD/DITHO

Von Albanien und Belarus bis zur Slowakei und der Ukraine: Es gibt viele Staaten im östlichen Europa, in denen Deutsch als Fremdsprache unterrichtet wird und einen hohen Stellenwert hat. Schulen in Deutschland, die mit Partnerschulen in diesen Ländern Austauschprojekte durchführen möchten, können dazu beim PAD Fördermittel beantragen.  Im Rahmen verschiedener Programme bietet der PAD für das kommende Schuljahr sowohl die Möglichkeit an, reale Begegnungen zu fördern, als auch für digitale Unterrichtsprojekte finanzielle Unterstützung zu beantragen.

  • MOE-Programm wird Teil des PASCH-Schulpartnerschaftsprogramms

Um Partnerschaften mit Schulen in Ost-, Mittelost- und Südosteuropa sowie den Baltischen Staaten im bisherigen MOE-Programm attraktiver zu machen, werden diese künftig vom PAD im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH) gefördert. Bezuschusst werden dabei die Fahrtkosten für alle Begleitlehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Kosten für Projektarbeit, die im Rahmen der Begegnungen anfallen. Ein Beispiel für eine gelungene PASCH-Schulpartnerschaft mit einem Land in Osteuropa ist die deutsch-ukrainische Freundschaft am Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in Oberhausen, das regelmäßig einen zweiwöchigen Schüleraustausch mit der Partnerschule in Zaporizhzhya organisiert.
Die Sekundarschule Johann-Christian-Reil in Halle wiederum verbindet seit über 10 Jahren eine Partnerschaft mit einem Land der östlichen Partnerschaften, das europäische und asiatische Traditionen und Wurzeln vereint: Armenien. Dieses YouTube-Video zeigt eine Begegnung zwischen den deutschen und armenischen Jugendlichen in Halle.

  • Austausch langfristig mit Erasmus+ finanzieren

Das EU-Programm Erasmus+ ermöglicht Schulen seit 2020 eine Art Mitgliedschaft, die sogenannte „Akkreditierung“. Damit können bis 2027 regelmäßig Austauschbegegnungen und auch mehrmonatiger Schüleraustausch finanziert werden. An Erasmus+ nehmen neben EU-Staaten wie Estland, Litauen, Lettland, Kroatien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien und der Tschechischen Republik auch Nordmazedonien und Serbien teil. Gerade für Lehrkräfte, die regelmäßig Besuche bei einer Partnerschule in einem dieser Staaten organisieren möchten, bietet Erasmus+ viele Möglichkeiten.
Über ihre Erfahrungen mit einer Partnerschule in Nordmazedonien berichtete Lehrerin Stefanie Neidhardt, die am Gymnasium Rutesheim den Austausch mit Erasmus+ koordiniert, im Magazin „Austausch bildet“: „Ich bin sehr beeindruckt von ihnen – und die Schülerinnen und Schüler aus Nordmazedonien haben hervorragende Englischkenntnisse.“

  • Digital vernetzt mit eTwinning

Als Teil von Erasmus+ bietet die kostenlose Onlineplattform eTwinning Lehrkräften aller Schularten einen digitalen Raum für Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Der sogenannte „TwinSpace“ ist ein virtuelles Klassenzimmer, in dem sich die Schülerinnen und Schüler von Partnerschulen für gemeinsame Onlineprojekte treffen können. Bei eTwinning sind dabei noch mehr Staaten als bei Erasmus+ vertreten: Auch Schulen in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Jordanien, dem Libanon, Moldawien, der Ukraine sowie Tunesien können bei „eTwinning Plus“ mitmachen. Lehrkräfte aus allen sonstigen Nicht-EU-Ländern können zu bestehenden Projekten eingeladen werden.

  • Mit „kulturweit“ über den östlichen Tellerrand Europas schauen

Der internationale Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission bietet Menschen zwischen 18 bis 26 Jahren die Möglichkeit, sich für sechs oder zwölf Monate in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Viele von den kulturweit-Freiwilligen, die vom PAD und der Zentralstelle für Auslandsschulwesen ins Ausland vermittelt werden, bringen sich an Gastschulen im Baltikum sowie Mittel- und Osteuropa ein. Im Jahr 2020 reisten die meisten der jungen Erwachsenen für ihren Freiwilligendienst nach Polen und Rumänien sowie Ungarn und in die Tschechische Republik. Wer ab September 2022 selbst mit kulturweit ins Ausland gehen möchte, der kann sich noch bis Ende Dezember 2021 dafür bewerben. Über ihre Erfahrungen als Freiwillige an Schulen in Rumänien und Slowenien berichten Ulrich und Jan-Daniel im Magazin „Austausch bildet“.

Internationaler Austausch / Corona

Dank engagierter Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler geht der Austausch trotzdem weiter - mit vielen kreativen Ideen und digitalen Möglichkeiten. Lesen Sie mehr

Austausch digital

Um internationale Schulpartnerschaften aufrecht zu erhalten oder zu ergänzen und Schülerbegegnungen zu ermöglichen, stellt der PAD Möglichkeiten des digitalen Austauschs vor, die auch finanziell gefördert werden.

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