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Junge Israelis zu Gast in Deutschland

20 "Johannes-Rau-Stipendiaten" besuchen vom 1. bis 13. Oktober Deutschland.

Deutsche und israelische Teilnehmerinnen 2016 in Berlin

Kann man ohne einen Cent von Berlin-Mitte bis an die Klagemauer in Jerusalem reisen, mit nichts im Gepäck als dem Vertrauen auf die Gastfreundschaft der Menschen? Der Autor Josef Girshovich hat darauf gewettet, seinen Rucksack gepackt und in nur 17 Tagen 5.200 Kilometer zurückgelegt. Über seine zahlreichen Begegnungen auf dieser Reise durch neun Länder wird er mit der Gruppe der "Johannes-Rau-Stipendiaten" aus Israel diskutieren, die vom 1. bis 13. Oktober Deutschland besuchen.

Die 20 Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor in einem Aufsatzwettbewerb der Deutschen Botschaft in Tel Aviv für das Programm qualifiziert. Dabei sollten sie die Frage beantworten, welche Person des öffentlichen Lebens aus Deutschland sie zu sich nach Israel einladen würden und worüber sie mit ihnen diskutieren wollten. Genannt wurden dabei unter anderem Köche wie Alfons Schuhbeck und Holger Stromberg oder Fußballer wie Thomas Müller und Julian Weigel.

Nach ihrem Aufenthalt in Gastfamilien in verschiedenen Städten in Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein nehmen die 16- bis 18-Jährigen ab 8. Oktober gemeinsam mit ihren Gastgeschwistern an einem Seminar in Berlin teil. Neben der Lesung mit Josef Girshovich stehen dort auch Besuche im Deutschen Bundestag, im Auswärtigen Amt und im Bundespräsidialamt auf dem Programm.

Ziel des Programms ist es, den jungen Israelis ein aktuelles Deutschlandbild zu vermitteln und persönliche Kontakte zu Schülerinnen und Schülern in Deutschland zu fördern. Geplant und durchgeführt wird es vom PAD. Es geht zurück auf eine Initiative des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau. In einer Rede vor dem israelischen Parlament während seines Staatsbesuchs im Jahr 2000 hatte dieser betont, wie wichtig es sei, "dass sich die jungen Menschen unserer beiden Länder kennen lernen, sich gemeinsam mit der Vergangenheit auseinandersetzen und gemeinsam Zukunft suchen." Finanzielle Mittel für die Stipendien stellt das Auswärtige Amt bereit.

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