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Kulturelle Bildung verbindet Europa. Ein Videorückblick zum Europäischen eTwinning-Workshop

In München trafen sich vom 4. bis 6. Mai 2017 Lehrkräfte aus 24 Ländern zu einem eTwinning-Workshop mit dem Thema "Kreative und kulturelle Bildung - inklusive Ansätze".

Teilnehmende des eTwinning-Workshops

Was passiert, wenn sich 130 Lehrkräfte aus ganz Europa zwei Tage intensiv mit Themen und Methoden beschäftigen, die die Kreativität ihrer Schülerinnen und Schüler wecken? Die Pädagoginnen und Pädagogen konnten in den Workshops unterschiedliche Medien und Darstellungsformen praktisch erproben. Ob Papiertheater, Einsatz von Fotografie oder Videokamera, Comedy oder der Umgang mit einer App zur Erstellung von Stop-Motion-Filmen – so vielfältig wie teilweise ungewöhnlich waren die Workshopthemen und boten für die Teilnehmenden jede Menge Inspiration.

Kulturelle Bildung fördert so manches verborgene Talent bei Schülerinnen und Schülern zutage und sollte daher in allen Fächern berücksichtigt werden, dafür wirbt Marcus Kauer vom Hessischen Kultusministerium überzeugend. Er hat gute Erfahrungen mit der Einbindung von kultureller Bildung in den Schulalltag gemacht. Als stellvertretender Schulleiter hat er die Richtsberg-Gesamtschule in Marburg auf dem Weg zu einer vom Land Hessen zertifizierten KulturSchule begleitet. "Mein Herzensanliegen ist es, die kulturelle Bildung als Querschnittsdisziplin zu denken und beispielsweise Tanz, Theater oder Literatur nicht isoliert zu betrachten, sondern in allen Fächern wirksam werden zu lassen", so Kauer.

Auch Dr. Michael Wimmer vom Institut EDUCULT in Wien ist überzeugt, dass auf dem Arbeitsmarkt zunehmend Qualifikationen wie Kommunikationsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich in multikulturellen Kontexten zurechtzufinden, nachgefragt werden. "Die Beschäftigung mit Kunst und Kultur ist ein ideales Medium, sich genau darauf vorzubereiten", sagt er.

Nach zwei Tagen nahmen die Lehrkräfte neben vielen Anregungen für einen kreativen Unterricht noch etwas anderes mit nach Hause: Motivation und viele Kontakte zu möglichen Projektpartnern im In- und Ausland. Beides wird den Schülerinnen und Schülern daheim sicherlich zugutekommen.  
 
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