Logo des pädagogischen Austauschdienst

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße zurücksetzen

schließen

„Mach mit bei Europa!“

Im Mai wird das Europäische Parlament gewählt. Schulen können diesen Anlass nutzen, um ihre eigene europäische Projektarbeit vorzustellen und Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte auf das Thema „Europa“ aufmerksam zu machen.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Arnoldinum

"Was denkst du über die EU?" Der Europakurs am Gymnasium Arnoldinum führte eine Umfrage zum Thema „EU und Europa“ durch um auf die Europawahlen im Mai aufmerksam zu machen.

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums Arnoldinum in Steinfurt (Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Münster) wollten es ganz genau wissen. Im Rahmen ihres Europakurses befragten sie fast 300 Mitschülerinnen und Mitschüler zum Thema „EU und Europa“. „Die Aktion ist bei den Schülern und Lehrern sehr gut angekommen,“ freut sich Lehrer Thorsten Manß. Auch die Ergebnisse der Umfrage sind erfreulich: Mehr als die Hälfte der Jugendlichen sagten, sie hätten ein sehr positives oder ziemlich positives Bild von der EU. Als vorrangiges Thema, mit dem sich die Europapolitik beschäftigen sollte, nannten die Schülerinnen und Schüler den Klimaschutz. 77% bekundeten außerdem ihr Interesse daran, an den Europawahlen teilzunehmen.

Da dies am 26. Mai 2019 ja nur den Erwachsenen in Deutschland vorbehalten ist, hat sich Projektkoordinator Marco Vullo am Berliner Ulrich-von-Hutten-Gymnasium etwas einfallen lassen: Er hat seine Schule für die U18-Wahl am 17. Mai registriert. An dem Gymnasium läuft derzeit ein Erasmus+ Projekt gemeinsam mit drei Partnerschulen in Frankreich, Italien und Kroatien unter dem Motto „Across the borders“.

An der berufsorientierenden Oberschule in Wünsdorf (Brandenburg) hat Beata Czech das Thema „EU“ in ihrem Unterrichtsfach Gesellschaftswissenschaften aufgegriffen. Ihre Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich zuerst theoretisch mit Demokratie und den Vorteilen der Europäischen Union und setzen ihre Ergebnisse dann kreativ als kleine Ausstellung um: Eine bunt beklebte Europafahne und eine Collage aus Länderflaggen zieren jetzt den Schulkorridor.

In Pfaffenhofen an der Ilm kommt Europa per Post: Die Adolf-Rebl-Schule, eine Einrichtung mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, hat über die Onlineplattform eTwinning Kontakt zu Schulen in zehn verschiedenen Ländern geknüpft, die kleine Pakete mit landestypischen Gegenständen geschickt haben. Im Gegenzug haben die Pfaffenhofner per Post Gummibärchen, Hopfendolden und andere deutsche Spezialitäten nach Kroatien, Portugal, Dänemark, Finnland, Slovenien, Zypern und Österreich versandt. Im Rahmen eines Europatages am 10. April sollen die Geschenke der Partnerschulen ausgepackt und das Projekt präsentiert werden. "Die Schülerinnen und Schüler sind schon total aufgeregt und es ist ein Projekt, an dem auch Kinder mit einer geistigen Behinderung super teilnehmen können," freut sich Schulleiterin Andrea Eichler.

Auch Grundschulen sind europäisch engagiert: Lehrerin Christiane Lappenküper und das Team der Grundschule Mühlenredder in Reinbek haben zusammen mit Kolleginnen von Partnerschulen in Finnland und Estland am 9. Mai ein Europafest geplant, bei dem auch Gastschülerinnen und Gastschüler teilnehmen werden. Bei einem zweijährigen Schulpartnerschaftsprojekt im Rahmen von Erasmus+ beschäftigen sich die drei Grundschulen mit den Elementen Luft, Wasser und Erde. Ein erstes Treffen der Schulleiterinnen fand bereits im Februar in Estland statt.

Haben Sie auch etwas Ähnliches an Ihrer Schule geplant? Der PAD schickt Ihnen dafür gerne kostenlos eine Erasmus+ Europafahne.

Weitere Anregungen für Aktionen rund um die Europawahl, Unterrichtsideen und Informationen finden Sie hier im Praxisbereich.

 

nach oben Seite drucken