Logo des pädagogischen Austauschdienst

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße zurücksetzen

schließen

„Man kann die Welt kennenlernen“

In ihrem Erasmus+ Projekt „Arbeitsplätze ohne Grenzen“ erlebten Schülerinnen und Schüler einer Förderschule in Sachsen-Anhalt mit Partnerschulen aus Italien, Spanien, der Türkei und dem Vereinigten Königreich ein offenes Europa.

Zwei Schülerinnen und eine Lehrerin blicken auf einen Computer-Bildschirm

Erasmus+ öffnet Grenzen

„Ohne dieses Projekt hätten unsere Schülerinnen und Schüler Europa nicht kennengelernt. Ohne die Förderung der Europäischen Union wäre das nicht möglich gewesen“, stellt die Schulleiterin Annette Schotte der Förderschule J. H. Pestalozzi in Schönebeck fest. In dem zweijährigen Projekt mit Partnerschulen in Italien, Spanien, der Türkei und dem Vereinigten Königreich lernten die Jugendlichen die Vielfalt der europäischen Berufswelt kennen. Sie besuchten in England Glasbläser und Tierärzte an ihrem Arbeitsplatz, erfuhren von Köchen in Italien mehr über die Zubereitung regionaler Spezialitäten oder blickten den Arbeiterinnen in einer spanischen Olivenfabrik über die Schulter.

Obwohl die Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt im Alltag Unterstützung beim Lernen benötigen, brachten sie sich aktiv in die Partnerschaft ein. „Meine Vorurteile sind weggegangen und ich bin offener geworden“, bringt der 17-jährige Nico die Wirkung der Begegnungen auf den Punkt. „Für mich war es spannend zu sehen, wie sich die Schüler in einem fernen Land abseits ihres Alltags verhalten. Sie haben sich von einem auf den anderen Tag komplett verändert und sind offener auf die Leute zugegangen“, stellt auch Claudia Lede fest, die als stellvertretende Schulleiterin die Gruppe auf ihrer Reise nach Spanien begleitete. Für ihren zukünftigen Berufsweg haben die Schülerinnen und Schüler in diesem Projekt nicht nur verschiedene Arbeitsplätze kennengelernt. Sie haben ihre Englischkenntnisse verbessert, Vorbehalte überwunden und trauen sich mehr zu – wichtige Voraussetzungen für ihre Zukunft. Die europäische Zusammenarbeit bedeutet für die Jugendlichen viel. „Man kann die Welt kennenlernen“, bringt die Schülerin Michelle ihre Erfahrung mit Erasmus+ auf den Punkt.

Im Video des PAD zur ausgezeichneten Erasmus+ Schulpartnerschaft kommen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Förderschule J. H. Pestalozzi in Schönebeck zu Wort.

 

Newsletter

Der PAD-Newsletter informiert regelmäßig über den internationalen Austausch im Schulbereich. Lassen Sie sich den Newsletter per Mail schicken

nach oben Seite drucken