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Mein Wunsch: Eine größere Breitenwirkung für Erasmus+

Der PAD sprach mit dem Leiter der Kooperativen Gesamtschule Altentreptow, der sich für die europäische Zusammenarbeit von Schulen mit Erasmus+ engagiert und als Moderator für das Programm wirbt.

Dirk-Michael Brüllke ist Schulleiter und Erasmus+ Moderator in Mecklenburg-Vorpommern

"Meine Schülerinnen und Schüler sind die überzeugendsten Botschafter für die europäische Idee. Mit Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit erzählen sie von Begegnungen mit den Partnerschulen und es geht dabei nicht um Trennendes, sondern um neue Kontakte und Freundschaften“,  berichtet Dirk-Michael Brüllke. Seit 1996 setzt sich der Leiter der Kooperativen Gesamtschule Altentreptow (Mecklenburg-Vorpommern), der dort Englisch, Russisch und Spanisch unterrichtet, für europäische Projektarbeit ein. Als Erasmus+-Moderator gibt er seine eigene Begeisterung für das Programm an Kolleginnen und Kollegen in der Region weiter.

Regelmäßig führt er mit seinen Projektpartnern in Frankreich, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich Europawochen durch. Um diese Begegnungen noch zu vertiefen, setzen er und seine Kolleginnen und Kollegen verstärkt auf sogenannte Langzeitmobilitäten für Schülerinnen und Schüler. Solche Mobilitäten werden im Rahmen von Erasmus+ Schulpartnerschaften gefördert und ermöglichen den Jugendlichen in der 9. und 10. Klasse, ein halbes Jahr an der Partnerschule zu verbringen. "Für die Schülerlaufbahn ist ein solcher Langzeitschüleraustausch sehr hilfreich", ist Brüllkes Resümee. "Wir beobachten bei den Jugendlichen einen erheblichen Entwicklungssprung durch den Austausch."

Für die Zukunft des Programms Erasmus+ wünscht sich der europabegeisterte Schulleiter, dass die Förderung eine noch größere Breitenwirkung erzielt. Persönlich hofft er, dass er den Kreis der mit dem Europavirus infizierten Lehrkräfte in seinem Kollegium ausweiten kann – auf alle Fächer. Besonders die Kolleginnen und Kollegen der MINT-Fächer möchte er stärker in europäische Projekte einbinden, die sich um Mathematik und Naturwissenschaften drehen.

Lesen Sie das Interview mit Dirk-Michael Brüllke in unserer Reihe "nachgefragt"

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