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Mit Kin-Ball Sprachbarrieren im internationalen Austausch überwinden

Die deutsch-ungarische Schulpartnerschaft des Gymnasiums an der Waldnaab stellt sozial-integrativen Spielsport ins Zentrum des Schüleraustauschs.

Schüler sitzen auf dem Boden in Turnhalle. Im Hintergrund große Bälle.

Kin-Ball als Bewegungsangebot bei internationalen Begegnungen

„Das Spiel reißt die Jugendlichen mit und niemand wird übergangen“, begeistert sich Gernot Köcher, Sportlehrer am Gymnasium Neustadt an der Waldnaab, für das in Kanada entwickelte Kin-Ball-Spiel. Seit 1991 findet ein regelmäßiger Schüleraustausch mit dem Gymnasium in Gödöllö in Ungarn statt, aus dem bereits zahlreiche Freundschaften entstanden. Immer wieder suchen die Partner nach neuen Themen, um die Zusammenarbeit lebendig zu halten. So begannen sie 2017 mit der Einführung einer neuen Teamsportart, die in Kanada entwickelt wurde und in verschiedenen europäischen Nachbarländern zum Schulsport zählt. Kin-Ball ist ein Mannschaftsspiel mit einem großen Ball von 1,50 Meter im Durchmesser. Es gilt auf besondere Weise als sozialintegrativ, da die Kooperation und nicht das Gegeneinander im Vordergrund stehen. Das Spiel fördert Koordination, Ausdauer und die Lust an der Bewegung.

Nachdem Kin-Ball am Gymnasium in Neustadt eingeführt war, zog das Spiel immer weitere Kreise. Alle Beteiligten sind überzeugt, dass sie eine ideale Sportart für die Schule gefunden haben. Lehrerfortbildungen wurden organisiert und auch Kolleginnen und Kollegen der ungarischen Partnerschule eingeladen. Schließlich entstand das Projekt „Einführung von Kin-Ball in Gödöllo“, das 2017 und 2018 beide Schulen intensiv beschäftigte. Beim Schüleraustausch lernten die Schülerinnen und Schüler die Spielregeln, führten Turniere durch und die ungarischen Partner übersetzten das Regelwerk. Inzwischen ist Kin-Ball auch aus den internationalen Begegnungen nicht mehr wegzudenken, weil es auf beispielhafte Weise hilft, Sprachbarrieren zu überwinden und interkulturelle Verständigung zu fördern.

Lesen Sie mehr über das Projekt des Monats Juni 2019

 

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