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Neue Impulse für den Fremdsprachenunterricht

Deutsche Lehrkräfte können bei Hospitationen an Schulen in Spanien, Frankreich oder Großbritannien neue Eindrücke für den eigenen Unterricht sammeln. Für Französischlehrkräfte wird zudem eine einwöchige Fortbildung in Belgien angeboten.

Tafel im Klassenzimmer mit Länderfahnen

Der PAD bietet Lehrkräften die Möglichkeit, an Schulen in Spanien, Frankreich und dem Vereinigten Königreich zu hospitieren. In Belgien finden einwöchige Fortbildungen für Französischdidaktik statt.

"Ein großer Gewinn ist das Unterrichtsmaterial, das ich von der Schule bekommen habe, sowie die zahlreichen Gespräche und Unternehmungen mit den britischen Kollegen. Dadurch habe ich ein aktuelles Bild vom Schulleben und Alltag in Großbritannien und nicht zuletzt auch dem heiklen Thema Brexit bekommen – auf eine Art und Weise, wie ihn Reisen, Lehrerhandbücher, Filme und regelmäßige Lektüre britischer Zeitungen nicht vermitteln können. Bei Ausflügen am Wochenende konnte ich fotografieren und mir authentisches Material wie Stadtpläne und andere Alltagsgegenstände besorgen, mit dem sich der Unterricht anschaulicher und abwechslungsreicher gestalten lässt“, berichtete ein Gymnasiallehrer aus Bamberg nach seinem dreiwöchigen Aufenthalt an der Dronfield Henry Fanshawe School im britischen Derbyshire.

Auch für erfahrene Lehrkräfte ist eine Hospitation an einer Schule im Ausland eine bereichernde Erfahrung, die neue Impulse für den eigenen Fremdsprachenunterricht bringt. Als Gast beobachten und gestalten sie den Unterricht an der Gastschule mit und bilden sich dadurch sprachlich, landeskundlich sowie methodisch-didaktisch fort. Aus den während der Hospitation geknüpften Kontakten entwickeln sich oft gemeinsame Projekte zwischen den Gastschulen und den deutschen Heimatschulen. So sind in der Vergangenheit beispielsweise Schulpartnerschaften, Brieffreundschaften zwischen den Schülerinnen und Schülern oder länderübergreifend geplante Veranstaltungen entstanden.

Der PAD bietet deutschen Lehrkräften die Möglichkeit, bis zu drei Wochen an Schulen in Spanien, Frankreich oder Großbritannien zu hospitieren. Sehr gute Kenntnisse der jeweiligen Landessprache sind dabei Voraussetzung. Die Bewerbungen müssen über den Dienstweg (also über das zuständige Kultusministerium beziehungsweise die zuständige Senatsverwaltung) bis Ende April an den PAD gerichtet werden. Informationen zu den genauen Bewerbungsfristen in den Bundesländern können Sie bei Ihrer zuständigen Schulbehörde einholen.

Für Französischlehrkräfte aus Deutschland gibt es außerdem die Möglichkeit, an einem einwöchigen Kurs zur Didaktik der französischen Sprache in Belgien teilzunehmen. Diese Fortbildungen finden im September und Oktober 2019 statt. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Fortbildungskursen in Belgien.

Übrigens: Auch im Rahmen der Leitaktion 1 des EU-Programms Erasmus+ ist es möglich, ein sogenanntes „Jobshadowing“ an einer Partnerschule im europäischen Ausland durchzuführen und so Einblicke in den Unterricht zu erhalten.

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