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Null Toleranz für Mobbing

Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Wörth an der Donau (Bayern) engagieren sich gegen Ausgrenzung. Die Erasmus+ Schulpartnerschaft R.E.S.P.E.C.T. mit Schulen aus Finnland, Polen, Spanien, Griechenland und Island ist Projekt des Monats im April.

Europäisches Projekttreffen der Erasmus+ Schülerinnen und Schüler in Spanien

"In unserer Umfrage zu Beginn des Projekts haben wir festgestellt, dass Mobbing vor allem in den Pausen stattfindet – also haben die finnische Schule und wir für mehr Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Schulhof gesorgt", berichtet Peter Wunsch, Erasmus+ Koordinator an der Mittelschule Wörth, von den ersten Erfolgen der Erasmus+ Schulpartnerschaft mit fünf europäischen Partnerschulen. Sie stellten nicht nur Sportgeräte auf dem Pausenhof zur Verfügung und weckten das Interesse der Jugendlichen am Konfliktlotsentraining, sondern klärten auch über Cybermobbing auf und veranstalteten ein internationales Fußballturnier mit Flüchtlingskindern aus der Übergangsklasse. Oberstes Ziel des Projekts "Respectful European Schools Pursue Equality & Cultural Tolerance" (R.E.S.P.E.C.T.) ist dabei, dass sich alle Schüler und Schülerinnen an den Schulen respektiert fühlen und die gleichen Chancen haben.

Im Rahmen des Projekts treffen sich die 12- bis 18-jährigen Schülerinnen und Schüler der Projektschulen reihum in den sechs beteiligten Ländern und leben dort in Gastfamilien. Im Vordergrund der Begegnungen steht die inhaltliche Zusammenarbeit in englischer Sprache. Sie widmen sich Themen, die nahe am Alltag der Schülerinnen und Schüler sind und ihnen eine möglichst große Beteiligung ermöglichen.

Die europäische Projektarbeit an der Mittelschule Wörth wird von einem vierköpfigen Lehrerteam organisiert und ist Bestandteil des Schulprofils. Schulleiter Martin Voggenreiter freut sich, dass die Jugendlichen nach dem Auslandsaufenthalt selbstbewusster zurückkehren. "Wir sind eine Mittelschule, deren Schülerinnen und Schüler nur begrenzte Möglichkeiten haben, Auslandserfahrung zu sammeln, zu reisen und Schülerinnen und Schüler anderer Länder kennenzulernen. Daher ist die großzügige Förderung durch das EU-Programm Erasmus+ für uns sehr wichtig", so Voggenreiter.

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