Logo des pädagogischen Austauschdienst

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße zurücksetzen

schließen

Programmleitfaden für Erasmus+ ab 2021

Die Europäische Kommission hat Details zum neuen Erasmus+ Programm bekannt gegeben. Schulen profitieren dabei von mehr Budget und Flexibilität.

Erasmus+ Logo vor Schulkinder-Gruppe

Mehr Budget und mehr Flexibilität: Das EU-Programm Erasmus+ geht 2021 mit neuen Möglichkeiten weiter. Foto: Kepler-Gymnasium Tübingen

„It all starts here“ – mit diesem Slogan hat EU-Bildungskommissarin Mariya Gabriel den Startschuss zum neuen Erasmus+ Programm ab 2021 gegeben.

„Die Tatsache, dass das Budget für die nächsten sieben Jahre fast verdoppelt wurde, zeigt, wie wichtig uns Bildung, lebenslanges Lernen und die Jugend in Europa sind. Erasmus+ ist und bleibt ein einzigartiges Programm, was Größe, Reichweite und globale Anerkennung angeht“, sagte Mariya Gabriel Ende März in Brüssel. Das neue Programm Erasmus+ ab 2021 ist offener und flexibler angelegt als das Vorläuferprogramm. Damit sollen möglichst viele Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler in Zukunft von europäischem Austausch profitieren können – ganz im Sinne des Erasmus-Schwerpunkts Inklusion.

Finden Sie hier alle Informationen zum neuen Programm und eine Kurzfassung des Leitfadens für Schulen, Kindergärten und Kitas.

Einmal akkreditiert, bis 2027 bei Erasmus+ dabei

  • Die wichtigste Neuerung bei Erasmus+ ab 2021 ist die Akkreditierung: Schulen, Kitas, Behörden und andere Einrichtungen können sich damit eine Art Mitgliedschaft bei Erasmus+ sichern. Einmal akkreditiert, können sie bis 2027 regelmäßig sogenannte „Mobilitäten“ finanzieren – also beispielsweise Schüleraustausch, Fortbildungen und Schülerpraktika im Ausland oder Begegnungen mit Partnerschulen durchführen. In der ersten Runde haben sich bereits über 400 Schulen und andere Bildungseinrichtungen in Deutschland erfolgreich akkreditieren lassen. Die nächste Gelegenheit für eine Akkreditierung gibt es im Herbst 2021. Bis zum 18. Mai 2021 können bereits akkreditierte Einrichtungen Mittel abrufen.

Erasmus+ zum Kennenlernen: Short-term Mobility Project

  • Europäischer Austausch geht zukünftig auch als Schnupperkurs – im sogenannten Short-term Mobility Project. Schulen, die Erasmus+ zunächst mit einer kleinen Gruppe über einen kürzeren Zeitraum ausprobieren möchten, können bis 18. Mai 2021 einen Antrag für ein Short-term Mobility Project stellen. Wer Erasmus+ im vollen Umfang nutzen möchte, kann die eigene Einrichtung dann trotzdem im Herbst noch akkreditieren lassen. Hier finden Sie mehr Informationen zu "Short-term Mobility Projects".

Erasmus+ im großen Team: Kooperationspartnerschaften

  • Digitalisierung, Inklusion, Bildungsgerechtigkeit, Schulabbruch, MINT-Förderung – was sind die dringendsten Herausforderungen, an denen Sie im europäischen Austausch arbeiten möchten? Nutzen Sie Ideen und Expertise aus anderen Ländern und entwickeln Sie in internationalen Teams neue Ansätze – gefördert von Erasmus+. Die Projektform Kooperationspartnerschaft („Cooperation Partnerships“) eignet sich für große Organisationen wie Schulbehörden und Universitäten als Antragssteller. Schulen können hier in erster Linie als Partner mitwirken. Antragstermin ist der 20. Mai 2021. Hier finden Sie mehr Informationen zu "Cooperation Partnerships".

Erasmus+ für kleine Organisationen und Einrichtungen

  • Das neue Format der „Small-scale Partnership“ im Erasmus+ Programm ist gut geeignet für Vereine, Einrichtungen und kleine Organisationen, die erste Erfahrungen in der europäischen Zusammenarbeit gewinnen wollen. Der Verwaltungsaufwand und die zur Verfügung stehenden Finanzmittel sind geringer als bei den Kooperationspartnerschaften. Auch hier ist der erste Antragstermin der 20. Mai 2021. Hier finden Sie mehr Informationen zu "Small-scale Partnerships".

Erasmus+ Infoveranstaltungen und Beratung

Zur Pressemeldung der Europäischen Kommission anlässlich der Erasmus+ Eröffnungskonferenz.

Internationaler Austausch / Corona

Dank engagierter Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler geht der Austausch trotzdem weiter - mit vielen kreativen Ideen und digitalen Möglichkeiten. Lesen Sie mehr

Austausch digital

Um internationale Schulpartnerschaften aufrecht zu erhalten oder zu ergänzen und Schülerbegegnungen zu ermöglichen, stellt der PAD Möglichkeiten des digitalen Austauschs vor, die auch finanziell gefördert werden.

Newsletter

Der PAD-Newsletter informiert regelmäßig über den internationalen Austausch im Schulbereich. Lassen Sie sich den Newsletter per Mail schicken

Veranstaltungen

Infoveranstaltungen, Fortbildungen und Kontaktseminare zum internationalen Austausch im Schulbereich. Online informieren und anmelden.

nach oben Seite drucken