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„Schule ist der zentrale Ort, an dem der europäische Gedanke vermittelt werden kann“

Die Kultusministerkonferenz hat ihre Empfehlungen "Europabildung in der Schule“ neu gefasst – und passend zum Start der europaweiten #ErasmusDays beschlossen.

Schülerinnen und Schüler sitzen um eine EU-Flagge herum auf grünem Rasen

Mit diesem tollen Motiv schafften es Schülerinnen und Schüler aus Mönchengladbach unter die Gewinner des #ErasmusDays Fotowettbewerbs. Foto: Gesamtschule Hardt

 „Schule ist der zentrale Ort, an dem der europäische Gedanke vermittelt werden kann und Schülerinnen und Schüler die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für die Zukunftsgestaltung von Europa entwickeln können. Gerade die Corona-Pandemie mit der Erfahrung temporärer Grenzschließungen, ein erstarkender Populismus oder die vielen Fragen, die uns die Situation geflüchteter Menschen stellen, zeigen, dass unser vereintes Europa und seine demokratischen Werte wichtiger denn je sind.“

Mit diesen Worten stellte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig die überarbeitete Empfehlung „Europabildung in der Schule“ vor, die auf der Sitzung der Kultusministerkonferenz am 15. Oktober beschlossen wurde. Die rheinland-pfälzische KMK-Präsidentschaft 2020 steht unter dem Motto „Europa (er)leben und gestalten“. 

Neu an der Empfehlung der KMK ist, dass Europabildung als Aufgabe für die gesamte Schulfamilie verstanden wird. Zur Umsetzung wird explizit auch das EU-Programm Erasmus+ genannt:

  • „Die Zusammenarbeit im Rahmen von Schulpartnerschaften bzw. im Rahmen des EU-Programms für die allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (Erasmus+) kann hier wertvolle Beiträge leisten. (…) Die durch Erasmus+ geförderten Kooperationsmöglichkeiten im Schulbereich, der die vorschulischen Einrichtungen, Schulen aller Schularten und -stufen sowie Einrichtungen der Lehreraus- und -fortbildung umfasst, dienen nicht nur der Erweiterung der europäischen, sondern auch der jeweils fachlichen und methodischen sowie der persönlichen Kompetenzen.“

Neben den interkulturellen Begegnungen, die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräften mit Erasmus+ erleben können, weist die KMK auch auf die Chancen des digitalen Austauschs hin:

  • „Virtuelle Begegnungen (z. B. über die digitalen Plattformen eTwinning des Programms Erasmus+ oder des PASCH-Netzwerkes) sind eine sinnvolle Ergänzung, aber auch ein guter Einstieg in eine Schulpartnerschaft. Die Digitalisierung von Schule und Unterricht bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für internationale Bildungskooperationen dieser Art.“

Der Zeitpunkt für die Verabschiedung der Empfehlungen war insofern besonders passend gewählt, da am 15. Oktober auch die #ErasmusDays begonnen haben: Mit über 5000 Veranstaltungen feiern Bildungseinrichtungen gemeinsam den europäischen Austausch. Auch viele deutsche Schulen nutzen die Gelegenheit, um ihr europäisches Engagement und ihre Projektarbeit mit Erasmus+ zu präsentieren.

Noch bis zum 29. Oktober 2020 können sich Schulen und vorschulische Einrichtungen für eine Akkreditierung im Erasmus+ Nachfolgeprogramm ab 2021 bewerben. Wir beraten Sie dazu gerne!

Zur Pressemeldung der KMK

 

 

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