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Schulen freuen sich über Akkreditierung bei Erasmus+

Die erste Akkreditierungsrunde im neuen Erasmus+ Programm ist erfolgreich abgeschlossen: 423 Bildungseinrichtungen in Deutschland haben ihre Eintrittskarte für Europa gelöst und wurden akkreditiert.

Schülerinnen und Schüler freuen sich über Erasmus+ Akkreditierung

Ein Grund zur Freude: Schulen, die jetzt bei Erasmus+ akkreditiert sind, können das EU-Programm bis 2027 für europäischen Austausch nutzen! Bild: PAD/Gloger

Das neue Erasmus+ Programm ab 2021 bietet einen leichteren Zugang zu europäischem Austausch: Schulen können sich jetzt akkreditieren lassen. Die Akkreditierung ist vergleichbar mit einer sieben Jahre gültigen Dauerkarte für den Zugang zu Fördermitteln.
Wie gut diese neue Möglichkeit ankommt, das zeigen jetzt die Ergebnisse der ersten Antragsrunde: Fast alle Anträge auf Akkreditierung (423 von 443) waren erfolgreich und die benachrichtigten Schulen, Kindertagesstätten und weitere Bildungseinrichtungen dürfen sich nun auf europäischen Austausch in den kommenden Jahren freuen.
Zu denen, die künftig von dem vereinfachten Verfahren profitieren, gehört auch die Schule am Bienwaldring in Berlin, ein Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Lehrerin Ulrike Suchantke hat den Antrag auf Akkreditierung gestellt und ist begeistert von den Möglichkeiten, die Erasmus+ bietet:
„Gerade unseren Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf im Bereich Geistige Entwicklung und häufig weiteren Einschränkungen bieten sich kaum Möglichkeiten der Begegnung über Grenzen hinweg. Mit Erasmus+ in Europa unterwegs zu sein ist daher eine besondere Erfahrung, die wir ihnen gerne ermöglichen wollen. Sobald absehbar ist, dass Austausche wieder sicher möglich sind, werden wir uns daran machen, gemeinsam mit unseren europäischen Partnern neue Begegnungen zu planen.“

Im Team erfolgreich: Erasmus+ Konsortialanträge bewilligt

  • Auch Teams mit mehreren Einrichtungen können als sogenanntes Konsortium einen Antrag auf Akkreditierung im Bereich Erasmus+ Schulbildung stellen. Von dieser Möglichkeit wurde direkt in der ersten Runde reger Gebrauch gemacht: 25 Konsortialanträge wurden bewilligt, von Kita-Trägern bis zu Lehrkräftefortbildungszentren und Bildungsministerien. Das hat einen großen Vorteil: Die Behörden oder Träger können jetzt als „akkreditierte Konsortialführer“ die Budgetverantwortung und organisatorische Aufgaben übernehmen. Das entlastet die einzelnen Schulen oder Kindertagesstätten und bietet gerade für Erasmus+ Neulinge und kleine Einrichtungen einen einfachen Einstieg in den internationalen Austausch.

Alle akkreditierten Schulen und Konsortien werden schon bald erstmals die Möglichkeit haben, Budget für ihre geplanten Fortbildungen, Schüleraustausch oder Begegnungen (sogenannte Mobilitäten) abzurufen. Die Antragsfrist für den Budgetabruf wird in Kürze veröffentlicht und liegt voraussichtlich Mitte Mai. Sobald die Umstände es wieder erlauben, können dann die nächsten Schülerinnen und Schüler einzeln oder in Gruppen ihren Austausch starten. Auch Hospitationen von Lehrkräften oder Fortbildungskurse für pädagogisches Fachpersonal im Ausland sind möglich. Außerdem können Schulen selbst Expertinnen und Experten einladen – so wird die Austauscherfahrung beispielsweise durch einen Workshop mit einem Medienpädagogen oder den Vortrag einer Wissenschaftlerin bereichert.

Schnupperprojekt: Teilnahme an Erasmus+ ohne Akkreditierung

  • Einen Antrag auf Akkreditierung zu stellen – das ist nicht der einzige Weg nach Europa. Auch nicht-akkreditierte Schulen und Kindergärten haben 2021 die Möglichkeit, am Erasmus+ Programm teilzunehmen. Die sogenannten "short-term mobility projects" sind wie eine Art Schnupperprojekt: Bildungseinrichtungen können damit bis zu maximal 30 Mobilitäten in Europa durchführen, um auszuprobieren, ob eine Akkreditierung zukünftig auch für sie interessant sein könnte.

Die nächste Möglichkeit, im Bereich Schulbildung einen Antrag auf Akkreditierung bei Erasmus+ zu stellen, gibt es voraussichtlich im Herbst 2021.

Zur Liste der akkreditierten Schulen und Konsortien.
Weitere Informationen über das Erasmus+ Programm finde Sie hier - wir beraten Sie gerne.

 

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