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Sprachen und Mehrsprachigkeit fördern mit Erasmus+

Europäischer Austausch bietet die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern – im Fokus stehen aber auch Inklusion und eine positive Wahrnehmung von Sprachenvielfalt. Im Herbst gibt es dazu für Lehrkräfte viele Veranstaltungen und Angebote.

Lehrerinnen mit Sprechblasen und Erasmus+ Logo

Spaß an Sprachen und Wertschätzung für Mehrsprachigkeit vermitteln - diese Ziele verfolgt Erasmus+ beim schulischen Austausch. Foto:PAD/Gloger

Wer Englisch, Französisch, Spanisch oder eine andere Fremdsprache unterrichtet, kennt das Problem: Für Grammatik und Vokabeln lassen sich Schulklassen nur schwer begeistern. Viel motivierender ist es, eine neue Sprache anzuwenden und tatsächlich kommunizieren zu können. Der europäische Austausch mit Erasmus+ ermöglicht es Lehrkräften, solche authentische Sprachanlässe zu schaffen. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Sprachkenntnisse ausprobieren, Freunde in anderen Ländern gewinnen und direkt erleben, dass Fremdsprachen ihnen neue Möglichkeiten eröffnen.

Das neue EU-Programm ab 2021 geht jedoch inhaltlich noch weiter: Der Schwerpunkt Inklusion und Vielfalt zielt auch darauf ab, sprachliche und kulturelle Vielfalt als wertvolle Ressource zu betrachten. Mehrsprachigkeit im Klassen- und im Lehrerzimmer werden gerade beim internationalen Austausch zu einem Vorteil.

Ein neuer Videoclip bei YouTube zeigt, wie Schulen durch Austausch mit Erasmus+  den Fremdspachenunterricht und den Umgang mit Sprachenvielfalt nachhaltig verbessern können.

In  Herbst 2021 gibt es viele Anlässe für Lehrkräfte und Schulen, sich mit sprachlicher Vielfalt und Fremdsprachenerwerb zu beschäftigen:

Eine Vielzahl an unterschiedlichen Sprachen im Klassenzimmer ist eine Herausforderung für viele Lehrkräfte. Die Plattform „School Education Gateway“ bietet deshalb einen mehrteiligen Onlinekurs für Lehrkräfte zum Thema sprachliche Diversität an. Eingeladen sind Lehrkräfte aus ganz Europa, die an Grundschulen oder weiterführenden Schulen unterrichten. Die Teilnahme an dem Massive Open Online Course (MOOC) ist kostenlos, Beginn ist der 20. September 2021.

Die Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission ruft auch in diesem Jahr den Übersetzungswettbewerb Juvenes Translatores in Sekundarschulen in ganz Europa aus. Schülerinnen und Schüler können dabei von jeder der 24 EU-Amtssprachen in jeweils eine andere Sprache übersetzen. Die Anmeldung der Schulen dazu läuft vom 2. September bis zum 20. Oktober 2021, der Wettbewerb selbst findet am 25. November 2021 statt.

Die Europäische Union fördert Mehrsprachigkeit in der Überzeugung, dass sprachliche Vielfalt zu einem besseren Verständnis zwischen Kulturen beitragen kann und zu den zentralen Bestandteilen des kulturellen Erbes Europas zählt.  Auf Initiative des Europarats in Straßburg wird deshalb jährlich am 26. September der Europäische Tag der Sprachen gefeiert. Auf der Website dazu stehen Unterrichtsmaterialien, Spiele und spannende Fakten rund um Sprachen kostenlos zur Verfügung. Die Europäische Kommission feiert im Rahmen einer Onlinekonferenz am 27. September von 12 bis 14 Uhr den Europäischen Sprachentag. Zusammen mit Andreas Schleicher, OECD, und weiteren hochrangigen Vertretern des Bildungsbereichs wird über die die Bedeutung von Sprachenkompetenz diskutiert und auch darüber, wie die sprachliche Vielfalt der Schülerinnen und Schüler in den Unterricht integriert werden kann. Die Veranstaltung wird live übertragen und auch ins Deutsche übersetzt.

Eine Akkreditierung ist wie eine Art Mitgliedschaft bei Erasmus+ zu sehen: Ist eine Schule oder eine andere Bildungseinrichtung erfolgreich akkreditiert, dann kann sie jährlich Fördermittel für europäische Aktivitäten wie Schülerbegegnungen und Fortbildungen für Lehrkräfte und pädagogisches Personal anfordern. Am 19. Oktober 2021 endet die nächste Antragsfrist für eine Akkreditierung. Weitere Informationen über die laufende Antragsrunde bei Erasmus+ im Herbst 2021 finden Sie hier.

Die Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung im PAD berät Lehrkräfte, Schulen und andere Einrichtungen zum EU-Programm Erasmus+. An Wochentagen von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:30 Uhr erreichen Sie die kostenlose Erasmus+ Hotline unter 0800 372 76 87.

 

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