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Trotz Brexit: Unterrichtserfahrung in Großbritannien sammeln

Emma Sander verbringt ein Jahr als Fremdsprachenassistentin (FSA) in Manchester. Das FSA-Programm bietet angehenden Lehrkräften die Möglichkeit, sich optimal auf den Fremdsprachenunterricht vorzubereiten.

Lehramtsstudentin Emma Sanders in Grossbritannien

Emma lernte als Fremdsprachenassistentin an der Manchester School for Girls ein Jahr lang den Schulalltag und das Leben in Großbritannien kennen.

„Es ist eine der besten Erfahrungen, die ich mir für meine Karriere als Lehrerin hätte vorstellen können. In diesen zwölf Monaten konnte ich meinen Horizont umfassend erweitern, was mir nicht nur später in der Praxis helfen wird, sondern auch und vor allem ganz persönlich“, fasst Emma Sander ihre Zeit an der Manchester School for Girls zusammen.

Vor dem Abschluss ihres Lehramtsstudiums war es der 23-Jährigen wichtig, noch einmal neue Eindrücke im Ausland zu sammeln und Großbritannien richtig kennenzulernen. „Ich wollte mir interkulturelle Kompetenz aneignen, um dies meinen späteren Schülerinnen und Schülern auch weitergeben zu können“, erklärt sie. Beim internationalen Austausch von Fremdsprachenassistenzkräften können Studierende an einer ausländischen Bildungseinrichtung im Fremdsprachenunterricht mitwirken und so ihre Kenntnisse über Sprache und Kultur des Gastlandes vertiefen. Das FSA-Programm beruht auf Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern in 14 verschiedenen Ländern, im Falle von Großbritannien ist dies der British Council.

Veit R. J. Husemann ist als Referatsleiter beim PAD für das FSA-Programm zuständig und geht davon aus, dass der Austausch von britischen und deutschen Lehramtsstudierenden nicht durch einen möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union gefährdet ist. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass der Brexit für das FSA-Programm auch in der kommenden Bewerbungsphase ab Juli 2019 kein Hindernis darstellt. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem PAD und dem British Council ist seit jeher der Garant für die sehr hohe Qualität des FSA-Programms, das bereits seit 1905 läuft. Die FSA erhalten für ihre Assistenzzeit einen monatlichen Unterhaltszuschuss – da dieser aber nicht aus europäischen Mitteln, sondern vom jeweiligen Gastland finanziert wird, ergeben sich keine Finanzierungsprobleme.“

Für Emma Sander steht bereits fest: „Ganz gleich, welches Bild das Land derzeit während des Brexits abgibt - die Briten sind sehr offene Menschen. Selbst bei meinen Reisen in entlegenere Regionen des Landes wie Fort William oder Windermere habe ich nie jemanden getroffen, der sich nicht dafür interessiert hat, wer ich bin, was ich mache und woher ich komme. Man kann mit den Menschen hier ganz einfach und offen kommunizieren. Das werde ich in Deutschland sehr vermissen.“

Für angehende Englischlehrkräfte gibt es Rahmen des FSA-Programms auch noch weitere Möglichkeiten, die eigenen Sprachkenntnisse zu vertiefen und Unterrichtserfahrung im Ausland zu sammeln. So können sich Studierende ab Juli 2019 auch für eine Assistenzzeit in Irland, Kanada, den USA, Neuseeland und Australien bewerben. Hier finden Studierende aus Deutschland weitere Informationen zum FSA-Programm.

Übrigens: Auch erfahrene Englischlehrkräfte können sich auf dem Dienstweg für eine ein- bis dreiwöchige Hospitation an einer Schule in Großbritannien bewerben. Mehr über das Hospitationsprogramm in Zusammenarbeit mit UK-German Connection erfahren Sie hier.

 

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