Logo des pädagogischen Austauschdienst

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße zurücksetzen

schließen

Virtuell in fremde Klassenzimmer reisen

360-Grad-Videos bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Partnerschulen im Ausland zumindest virtuell zu besuchen. Fördermittel für die technische Ausstattung können Lehrkräfte dafür beim PAD beantragen.

Schüler mit VR-Brillen erleben virtuellen Austausch

Mit einem Gehäuse wird das Smartphone zur VR-Brille und der virtuelle Besuch in China kann beginnen. Foto: Koböke

„Vor dem Projekt hatte ich keinen persönlichen Bezug zu China. Durch das virtuelle Verreisen habe ich die Möglichkeit bekommen, mich visuell in ein chinesisches Klassenzimmer zu setzen und konnte erleben, wie Unterricht in China stattfindet“, berichtet Latif Öndogan, Schüler am Konrad-Klepping-Berufskolleg der Stadt Dortmund in einem Videoclip zu Virtuellem Schulaustausch.

Internationaler Austausch trotz Pandemie – das ermöglichte ihm und seinen Mitschülern der sogenannte „Virtual Student XChange“. Britta Rentel, die an dem Berufskolleg den Bildungsgang Industriekaufleute leitet, und ihre Kollegin Julia Lümkemann drehten mit den Auszubildenden einen 360-Grad-Film, in dem die Schülerinnen und Schüler ihren Ausbildungsberuf vorstellten. Im Gegenzug schickte die Technische Akademie für Energiewirtschaft in Chongqing ebenfalls Videos, sodass die Jugendlichen aus Dortmund mithilfe von VR-Brillen virtuell in den Schulalltag der chinesischen Partnerschule eintauchen konnten.
Seit Mitte 2019 koordiniert Stefan Koböke diesen Austausch, der sich durch das digitale Format als besonders krisenfest erwiesen hat.

Virtual Reality für Schulpartnerschaften weltweit

Das Erfolgsmodell bleibt deshalb nicht auf deutsch-chinesischen Austausch beschränkt: Schulen können Fördermittel für virtuelle Austauschprojekte weltweit mittlerweile bis spätestens sechs Wochen vor Beginn beim PAD beantragen. Dies gilt für alle Schulpartnerschaften, die vom Auswärtigen Amt gefördert werden – sei es in Afrika, Asien, Lateinamerika, Israel oder den USA.
Weitere Informationen zu möglichen Aktivitäten und den involvierten Programmen finden Sie hier.

Für Lehrkräfte, die bisher noch keine Erfahrungen mit 360-Grad-Videos gemacht haben, erleichtern einfache Videotutorials den Einstieg.

Internationaler Austausch / Corona

Dank engagierter Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler geht der Austausch trotzdem weiter - mit vielen kreativen Ideen und digitalen Möglichkeiten. Lesen Sie mehr

Austausch digital

Um internationale Schulpartnerschaften aufrecht zu erhalten oder zu ergänzen und Schülerbegegnungen zu ermöglichen, stellt der PAD Möglichkeiten des digitalen Austauschs vor, die auch finanziell gefördert werden.

Newsletter

Der PAD-Newsletter informiert regelmäßig über den internationalen Austausch im Schulbereich. Lassen Sie sich den Newsletter per Mail schicken

Veranstaltungen

Infoveranstaltungen, Fortbildungen und Kontaktseminare zum internationalen Austausch im Schulbereich. Online informieren und anmelden.

nach oben Seite drucken