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Willkommen trotz Einschränkungen: Programm für Fremdsprachenassistenz findet statt

Rund 500 Studierende aus europäischen Staaten bereichern im Schuljahr 2020/21 als Fremdsprachenassistenzkräfte (FSA) den Unterricht an Schulen in Deutschland. Umgekehrt engagieren sich auch Studierende aus Deutschland im Ausland.

Junge Frau und junger Mann stehen vor FSA-Programm-Logo

Das FSA-Programm beruht auf Gegenseitigkeit. Insgesamt zwölf Staaten sind derzeit involviert. Bild: PAD/Gloger

Ob Konversation in Kleingruppen, Übungen zu Sprache und Landeskunde oder außercurriculare Aktivitäten in Arbeitsgemeinschaften: Rund 500 Studierende aus Großbritannien, Spanien, Frankreich, Irland und Italien bereichern in diesem Schuljahr den Fremdsprachenunterricht an Schulen in Deutschland. Die jungen Erwachsenen bringen ihre Sprachkenntnisse und ihr Wissen über die Kultur und das Alltagsleben in ihrer Heimat auf authentische Weise ins Klassenzimmer und unterstützen so die Fachlehrkräfte.  Die Vermittlung der FSA erfolgte durch den PAD, der das Programm im Auftrag der Länder durchführt.

„Ich freue mich, dass trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie so viele Studierende nach Deutschland gekommen sind und damit Europa ins Klassenzimmer bringen. Gerade in Zeiten, in denen Schüleraustausch und Begegnung vor Ort nicht stattfinden können, sind die Fremdsprachenassistenzkräfte eine umso größere Bereicherung für Schule und Unterricht und deshalb ganz besonders willkommen“, erklärte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Das Programm für Fremdsprachenassistenzkräfte ist eines der ältesten und größten Austauschprogramme des PAD. In den Vorjahren kamen so jeweils rund 800 Studierende nach Deutschland. Aufgrund von Reisebeschränkungen und Visabestimmungen können in diesem Jahr allerdings nicht alle am Programm beteiligten Staaten teilnehmen.

Auch Studierende aus Deutschland engagieren sich im Ausland

Das FSA-Programm beruht auf Gegenseitigkeit: Auch angehende Lehrkräfte aus Deutschland können im Ausland Unterrichtserfahrung zu sammeln. Studentin Rebekka Stein ist momentan als Fremdsprachenassistentin in den USA an einer Universität engagiert und berichtet von ihren Erfahrungen:

„Ich habe seit Mitte August per Zoom von Deutschland aus unterrichtet. Im September bin ich in die USA eingereist und musste dann erst noch zwei Wochen in Quarantäne. Währenddessen habe ich also erstmal weiter online unterrichtet. In der Zeit habe ich allein in einem Appartement gewohnt, wurde gut versorgt und ich konnte damit anfangen, die bürokratischen Dinge wie Sozialversicherungsnummer und Kontoeröffnung zu planen. Nach meiner Quarantäne bin ich mit einer spanischsprachigen Fremdsprachenassistentin aus Uruguay zusammengezogen und seitdem bringe ich mich auch face-to-face im Unterricht ein. Dabei müssen immer Masken getragen werden, alle müssen Abstand halten und es dürfen keine Materialien ausgeteilt oder eingesammelt werden. Trotzdem ist es insgesamt angenehmer, als nur über Zoom zu unterrichten.“

Da die Infektionszahlen weiter steigen wird es wieder Onlinephasen geben und das Semester endet bereits im November, berichtet Rebecca. Eine gute Gelegenheit für sie und andere internationale Studierende, unter Beachtung der AHA-Regeln die USA zu erkunden.

Die aktuelle Bewerbungsphase für deutsche Studierende, die als FSA in die USA gehen wollen, endet am 11. November 2020. Für eine Assistenzzeit in Australien, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Neuseeland, Norwegen, der Schweiz oder Spanien können sich angehende Lehrkräfte noch bis 6. Januar 2021 bewerben.

 

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